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Das PrimaKlima-Siegel
für Vorreiter des Klimaschutzes,
die ihrem Erkenntnisstand entsprechend handeln
Das Siegel bestätigt insbesondere Unternehmen, Organisationen, Veranstaltern u. ä.
die erreichte Klimaneutralität eines Einzelereignisses, eines Jahres oder mehrerer Jahre.
Die Anforderung
Der Adressat des Siegels hat gegenüber PrimaKlima-weltweit- e.V.
- seine aktuelle CO2-Bilanz offengelegt;
- er hat nachvollziehbar dargestellt, dass er dank direkter oder indirekter
Emissionsvermeidung und biotischer "Entsorgung" (mind. 2-, möglichst 5fache
Zielerfüllung) für den attestierten Zeitraum nicht mehr zur langfristigen Erhöhung
der atmosphärischen Treibhausgaskonzentration beiträgt.
Das Recht, das Siegel zu nutzen und damit die eigene (ggf. erst zeitweise gegebene) Klimaneutralität zu dokumentieren, entlastet nicht von der Anforderung, einstweilen zwar biotisch entsorgte, aber doch immer noch geschehende CO2-Emissionen künftig durch zusätzliche Anstrengungen zu vermeiden.
Die Kosten
Die Ausstellung einer Urkunde und eines Siegels verursacht für den Auftraggeber über die erforderliche Kompensationszahlung hinaus keine zusätzlichen Kosten. Die Mindestmenge für eine mit Siegel versehene Kompensation beträgt allerdings 20 t CO2-Emission, der Mindestpreis (netto) 200,- €.
PrimaKlima übersendet eine Rechnung, die den errechneten Nettobetrag für die Kompensationsleistung zzgl. gesetzlicher Mehrwertsteuer ausweist.
Die Gültigkeit des Siegels bezieht sich in der Regel auf ein oder mehrere Kalenderjahre oder auf ein Einzelereignis.
PRIMAKLIMA-Siegelregister
Sie finden auf dieser Seite links einen Link zu dem Register, in dem wir die ausgegeben aktuell gültigen PrimaKlima-Siegel incl. der jeweils entsprechenden Kenndaten (Siegel-Nr., Laufzeit, Umfang der CO2-Kompensation, Ziel) veröffentlichen.
Das Ziel der Siegel-Verleihung
Seit über 20 Jahren wird in der Wissenschaft und Politik über die heraufziehende Klimaproblematik geredet. 1992 tagte die Welt in Rio; Deklarationen wurden verfasst, Absichten erklärt. 1997 wurde nach einem mühsamen Prozess das sog. Kyoto-Protokoll verabschiedet, in dem sich insbesondere die Industriestaaten zu ersten Handlungsschritten verpflichteten; die Ziele werden allerdings, obgleich sie – gemessen an den Notwendigkeiten – höchst bescheiden ausfielen, bis zum Ende der Verpflichtungsperiode wohl bei weitem nicht erreicht werden.
Die Erkenntnis dessen, was umgehend getan werden müsste, wächst nun; die Prognosen werden inzwischen von den Messdaten zur realen Klimaentwicklung eingeholt. Die Verlautbarungen aus dem Mund der Klimaforscher, jüngst zusammengefasst im vierten UN-Klimabericht (IPCC-Bericht 2007), werden immer eindringlicher. Doch auf globalpolitischer Ebene bleibt man im Streit darüber stecken, was wirtschaftlich vertretbar sei. Selbst Umwelt- und Klimaschutzorganisationen, Kirchen, Universitäten, Klimaforschungsinstitutionen bemühen sich für den eigenen Verantwortungsbereich meist nicht um vollständige Klimaneutralität, also die ohne weiteres mögliche Entsorgung der nicht vermiedenen/nicht vermeidbaren CO2-Emissionen.
In dieser Situation braucht es dringend die öffentliche Aufmerksamkeit für diejenigen souveränen Privatpersonen, Unternehmen, Organisationen, Verwaltungen, Einrichtungen usw., die ihren Verantwortungsbereich konsequent (ggf. schrittweise) klimaneutral gestellt haben oder sich zumindest zu diesem Ziel auf den Weg machen. PrimaKlima hofft, mit der Verleihung des PrimaKlima-SIEGELS es den Waldspendern leichter zu machen, den Blick auf ihr Engagement zu ziehen und zur Nachahmung anzuregen.