Die CO2-Bilanz der PrimaKlima-Geschäftsstelle in Düsseldorf
PrimaKlima bemüht sich, die CO2-Emissionen durch die Arbeit der Geschäftsstelle so gering wie möglich zu halten. Dennoch verantwortet auch PrimaKlima Emissionen - (noch) unvermeidliche ebenso wie nicht vermiedene. Im Jahr 2010 wurden durch die direkte Arbeit von PrimaKlima folgende Mengen verursacht:
Heizung: 4.141 kg CO2 (20.705 kWh Erdgas)
Stromverbrauch*: 1.157 kg CO2 (1.928 kWh; CO2-Emission gemäß
deutschem Stromenergiemix*)
Mobilität: 2.166 kg CO2 (Pkw: 13.886 km, 6 Liter Diesel/100 km,
Bahnfahrten: 6.353 Personenkilometer,
3.290 km Flug)
8.828 kg CO2
8,8 t CO2-Emissionen müssen folglich bzg. 2010 kompensiert werden (in 2009 waren es 6,1 t).
Durch Aufforstungen von 8 Hektar in Sindorf (Link 1 und Link 2) und Kerpen (Link) im Rhein-Erft-Kreis - 5 ha davon zu Gunsten von PrimaKlima - hat PrimaKlima schon 1994 dafür gesorgt, dass die jährlich durch die PrimaKlima-Geschäftsstelle verursachte CO2-Emissionsmenge der Luft wieder entzogen wird. Bei einer unterstellten CO2-Absorptionskapazität von 10 t CO2 pro ha und Jahr werden auf jenen PrimaKlima-Flächen jährlich 80 t CO2 kompensiert, 50 t davon zugunsten von PrimaKlima. Damit wird die Jahresemissionsmenge aus 2009 nicht nur zu 100 Prozent, sondern gut fünffach "entsorgt".
Finanziert wurde die Maßnahme aus eigens dafür geleisteten Spenden von Mitgliedern des PrimaKlima-Vorstands.
Folglich kann PrimaKlima von sich selbst sagen: Wir arbeiten klimaneutral - mit Sicherheit - sogar mit mehrfacher Sicherheit!
* PrimaKlima bezieht selbstverständlich sog. Öko-Strom. Der Umstand, dass ein Stromkunde für seinen Stromverbrauch bei einem Öko-Strom-Lieferanten zahlt, den Strom selbst aber weiterhin über das öffentliche Stromnetz geliefert bekommt, ändert allerdings kurz- und mittelfristig nichts an der CO2-Belastung der Luft, da diese allein von der anteiligen Menge des eingespeisten Öko-Stroms ins allgemeine Stromnetz abhängt, nicht aber davon, wer für den Öko-Strom bezahlt bzw. wem der Strombezug zugeordnet wird. Wenn ein Strombezieher sich die CO2-Emissionsvermeidung persönlich zurechnet, entzieht er damit nur diese Wirkung der Allgemeinheit; an der CO2-Last des deutschen Strommixes ändert das gar nichts. Erst wenn dank der Gewinne aus "meinen" Zahlungen für Öko-Strom neue Öko-Kraftwerkskapazitäten Strom ins Netz einspeisen und dafür alte fossile Anlage vom Netz genommen worden sind, ist es legitim zu sagen, dass "mein" Strombezug die Atmosphäre tatsächlich nicht mehr belastet.