
FAQ - PrimaKlima beantwortet häufig gestellte Fragen
1. Ist eine Klimaänderung überhaupt zu erwarten und wenn ja, ist sie durch den Menschen verursacht?
2. Was genau ist der Treibhauseffekt?
3. Wie speichern Wälder Kohlenstoff? Wie ist dort Kohlenstoff dauerhaft festgelegt?
4. Welches sind die weiteren Vorteile für den Klimaschutz, wenn Wälder nachhaltig bewirtschaftet werden?
5. Sind die positiven Folgen von Aufforstungen nicht schon deswegen unsicher, weil sich die Klimazonen durch den bereits begonnenen Klimawandel verschieben und die gesamte Vegetation sich möglicherweise nicht anpassen wird?
6. Welche Rolle können Wälder in Bezug auf CO2 spielen?
7. Verschaffen sich diejenigen, die Waldprojekte für Klimaschutzzwecke nutzbar machen wollen, nicht nur auf billige Weise ein reines Gewissen? Ist dies nicht einfach Ablasshandel und werden hier nicht nur Schlupflöcher genutzt, um von den eigentlichen Notwendigkeiten (Emissionsvermeidung) abzulenken?
8. Können wir auf die Unterstützung von Waldprojekten zum Zwecke des Klimaschutzes verzichten?
Nein! Selbst wenn jemand alle realistischen Anstrengungen unternimmt, um möglichst effizient mit Energie umzugehen und möglichst viel Energie aus erneuerbaren Energiequellen zu nutzen, bleibt er/sie auf einem unvermeidlichen - vorerst großen - Rest an CO2-Emissionen sitzen. Dies wird auch noch für die nächsten Jahrzehnte so bleiben, bis weitere technische Fortschritte gemacht worden sind und sich das allgemeine Verhalten der Menschen gewandelt hat. Solange aber diese quantitativ bedeutsamen Restemissionen unvermeidlich entstehen, braucht man neue Wälder, um sie zu kompensieren.
In der aktuellen klimapolitischen Diskussion wird gefordert, die CO2-Emissionen pro Kopf der Weltbevölkerung spätestens ab 2100 auf 1,5 Tonnen pro Jahr zu begrenzen (die dadurch entstehende globale Jahresemissionsmenge entspricht der z.Zt. (!) gegebenen Entsorgungskapazität von Ozeanen und Landvegatation). Nur so könne das unbedingt anzustrebende Ziel erreicht werden, den Temperaturanstieg nicht über 2 Grad Celsius hinausgehen zu lassen.
Die zur Erreichung dieses Ziels notwendigen Emissionsreduktionen insbesondere in den Industrieländern - den noch nicht so entwickelten Ländern werden noch Entwicklungsspielräume zugestanden - sind drastisch. Die bisherigen Erfolge der Politik, Emissionsreduktionen durchzusetzen, geben allerdings keinerlei Anlass zu hoffen, dass die notwendigen Reduktionsziele in den nächsten Jahren und Jahrzehnten umgesetzt werden können.
PrimaKlima ist der Überzeugung, dass die erwähnte
2-Grad-Grenze mit Sicherheit nur dann einzuhalten ist, wenn alle sinnvollen Optionen zur Begrenzung der atmosphärischen CO2-Konzentration mit aller Kraft genutzt werden. Oder anders gesagt: Ohne die Nutzung der Waldoption wird dies Ziel nicht mehr rechtzeitig erreicht werden können!
Neuaufforstungen sind auch dann unverzichtbar, wenn man das durchaus wünschenswerte Ziel verfolgen wollte, die CO2-Emissionen, die seit Beginn der industriellen Revolution entstanden sind, der Atmosphäre zumindest teilweise wieder zu entziehen. Wiedergutmachung, einmal anders verstanden!
Darüber hinaus bewirken Wälder nicht nur einen positiven Klimaeffekt, sie sichern Biodiversität, sie sind Hochwasserschutz, Trinkwasserfilter und -speicher, Erholungsraum, Einkommensquelle und in vielen Teilen der Erde auch Nahrungsquelle. Waldprojekte, die in Entwicklungsländern durchgeführt werden, können außerdem bei richtiger Umsetzung einen beachtlichen entwicklungspolitischen Effekt nach sich ziehen.
9. Welche Gründe sprechen dafür, Waldprojekte im Ausland zu unterstützen? Unsere CO2-Emissionen entstehen doch hier. Ist dies nicht eine neue Form des Ökoimperialismus?
10. Wie sind die Kostenstrukturen bei Projekten in Entwicklungsländern, wie sieht es damit in Industrieländern aus?
11. Welche Baumarten werden gepflanzt?
12. Erwirbt PrimaKlima Eigentum an Flächen?
13. Können auch Wiederaufforstungsmaßnahmen unterstützt werden, die z.B. nach katastrophalen Sturmschäden notwendig werden?
14. Was ist der Albedo-Effekt?
15. Fließt der Hauptanteil der Spenden wirklich in Waldprojekte? Wie groß ist der Verwaltungsaufwand?