
FAQ - PrimaKlima beantwortet häufig gestellte Fragen
1. Ist eine Klimaänderung überhaupt zu erwarten und wenn ja, ist sie durch den Menschen verursacht?
2. Was genau ist der Treibhauseffekt?
3. Wie speichern Wälder Kohlenstoff? Wie ist dort Kohlenstoff dauerhaft festgelegt?
4. Welches sind die weiteren Vorteile für den Klimaschutz, wenn Wälder nachhaltig bewirtschaftet werden?
5. Sind die positiven Folgen von Aufforstungen nicht schon deswegen unsicher, weil sich die Klimazonen durch den bereits begonnenen Klimawandel verschieben und die gesamte Vegetation sich möglicherweise nicht anpassen wird?
6. Welche Rolle können Wälder in Bezug auf CO2 spielen?
7. Verschaffen sich diejenigen, die Waldprojekte für Klimaschutzzwecke nutzbar machen wollen, nicht nur auf billige Weise ein reines Gewissen? Ist dies nicht einfach Ablasshandel und werden hier nicht nur Schlupflöcher genutzt, um von den eigentlichen Notwendigkeiten (Emissionsvermeidung) abzulenken?
8. Können wir auf die Unterstützung von Waldprojekten zum Zwecke des Klimaschutzes verzichten?
9. Welche Gründe sprechen dafür, Waldprojekte im Ausland zu unterstützen? Unsere CO2-Emissionen entstehen doch hier. Ist dies nicht eine neue Form des Ökoimperialismus?
10. Wie sind die Kostenstrukturen bei Projekten in Entwicklungsländern, wie sieht es damit in Industrieländern aus?
In vielen Entwicklungsländern kann mit einer Unterstützung von 1.000 Euro pro Hektar der gesamte Finanzbedarf für die Aufforstung durch den Projektträger von den Projektierungsarbeiten über die Pflanzerlöhne bis zu den Kosten für die Setzlinge abgedeckt werden.
In Industrieländern liegen die Dinge anders. In Deutschland z.B. können mit 1.000 Euro etwa 15 bis 25 % der Gesamtkosten, die pro Hektar entstehen, abgedeckt werden. Dennoch kann auch hier einer Spende von 1.000 Euro pro Hektar der gesamte CO2-Nutzen zugeordnet werden. Der Grund hierfür liegt in der Tatsache, dass Aufforstungen in Deutschland durch öffentliche Förderung unterstützt werden. Einen weiteren Teil der Kosten übernimmt der Nutzungsberechtigte der Aufforstungsfläche. Der Finanzierungsanteil durch PrimaKlima ist also relativ gering - dennoch ist er vielerorts die entscheidende Zugabe, die dazu führt, dass ein Grundstückseigentümer, der sich mit dem Gedanken einer Aufforstung beschäftigt, dies schließlich auch in die Tat umsetzt.
Egal wie hoch der PrimaKlima-Anteil an der Gesamtfinanzierung eines Waldprojektes ist: der Verein PrimaKlima-weltweit- e.V. lässt sich stets nur den Nutzen der Kohlenstoffbindung zuordnen. Alle anderen Rechte verbleiben beim Eigentümer oder den Nutzungsberechtigten bzw. bei der Allgemeinheit.
11. Welche Baumarten werden gepflanzt?
12. Erwirbt PrimaKlima Eigentum an Flächen?
13. Können auch Wiederaufforstungsmaßnahmen unterstützt werden, die z.B. nach katastrophalen Sturmschäden notwendig werden?
14. Was ist der Albedo-Effekt?
15. Fließt der Hauptanteil der Spenden wirklich in Waldprojekte? Wie groß ist der Verwaltungsaufwand?