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Gemeinnützigkeit /
Finanzkennwerte
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CO2-Bilanz der PrimaKlima-
Geschäftsstelle / Kompensation
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Erfolgsbilanz
Im Juli 1991 hat der Verein PrimaKlima-weltweit- e.V. mit seiner Arbeit begonnen. Ende 1992 waren bereits über 100.000 Baumpflänzlinge in die Erde gebracht. Ende 2010 waren es knapp 12 Mio. Bäume, über 300 Arten.
PrimaKlima hat bisher 171 Projekte entwickelt und unterstützt. Auf bisher (Stand: 31.12.10) insgesamt 7.283 ha hat PrimaKlima Projekte zur klimaschützenden Kohlenstoffbindung realisieren können - davon 2.477 ha in Deutschland (Schleswig-Holstein, Sachsen, Thüringen, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz) und 4.806 ha in weiteren Ländern mit Schwerpunkten in USA; Argentinien, Mexiko, DR Kongo, Ghana, Madagaskar und Malaysia. Fast ausschließlich wurden jeweils heimische Baumarten gepflanzt.
Durch die von 1991 bis Ende 2010 realisierten PrimaKlima-Projektmaßnahmen wurden bisher rd. 451.000 t CO2-Emissionen "entsorgt". Jährlich werden durch die schon realisierten PrimaKlima-Projekte rd. 53.800 t CO2 absorbiert. Dies entspricht der CO2-Neutralisierung von rd. 3.600 Privathaushalten (bei 15 t CO2-Emission pro Haushalt und Jahr). Die rechnerisch erreichte CO2-Bindungsrate p.a. beträgt mehr als 120 Prozent des Wertes, der den Waldspendern insgesamt versprochen wurde. Das bedeutet: PrimaKlima kann folglich das gegebene Kompensationsversprechen - in der Regel das Fünffache der CO2-Emission - selbst dann einhalten, wenn die Kompensationsleistung wegen Dürre, Feuer, Schädlingsbefall o.ä. auf einzelnen Flächen erheblich beeinträchtigt würde oder gar auf Dauer verloren ginge.
Der Verein hat bis zum 31.12.2010 neben sonstigen Einnahmen insgesamt 3,7 Millionen Euro als Zahlungen für Waldanpflanzungen und Kohlenstoff-Vorratsanreicherungen eingeworben. Die Mittel wurden von 230 Unternehmen/Organisationen und 900 Privathaushalten/-personen aufgebracht.
Ein CO2-Rechner, wie er mittlerweile von zahlreichen Klimaschutz-Organisationen angebotenen wird, wurde 1991 erstmals von PrimaKlima veröffentlicht – um das Ausmaß der Treibhausgasemissionen individuell greifbar zu machen und um ebenso konkret jedem Interessierten den Weg zur Entsorgung nicht vermiedener CO2-Emissionen aufzuzeigen.
Die Universität München (LMU) hat dem Vereinsgründer und Vorsitzenden Karl Peter Hasenkamp 1998 wegen seiner anhaltenden Bemühungen, die Bedeutung des Waldes in der Klimadiskussion zu erhöhen sowie wegen der Leistungen von PrimaKlima die Ehrendoktorwürde (Dr.rer.silv.h.c.) verliehen. Am 06.09.2007 wurde K. P. Hasenkamp durch NRW-Ministerpräsident Dr. J. Rüttgers im Namen des Bundespräsidenten mit dem Bundesverdienstkreuz (Verdienstkreuz am Bande) ausgezeichnet.