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Wissenschaftliche Beiträge
Offener Brief: Der Klimawandel und die Integrität der Wissenschaft
Angesichts der politischen Angriffe der vergangenen Monate auf die wissenschaftliche Arbeit, insbesondere zum Klimawandel, haben 255 US-Wissenschaftler, unter ihnen 11 Nobelpreisträger, den folgenden Offenen Brief in der führenden wissenschaftlichen Fachzeitschrift Science veröffentlicht (Übersetzung: Sönke Kreft und Dr. Gerold Kier, Germanwatch, www.germanwatch.org).
Eine Studie des Johann Heinrich von Thünen-Instituts bestätigt ebenso die Brauchbarkeit der PrimaKlima-"Faustformel" (10 Tonnen CO2-Absorption pro Hektar und Jahr) wie der Nationale Inventarbericht 2010 zu Treibhausgasen
Eine von Prof. Dr. Hans Joachim Schellnhuber, Direktor des Potsdam Instituts für Klimafolgenforschung (PIK),
herausgegebene Studie fordert Aufforstungen und andere kurzfristig klimawirksame Maßnahmen zur Vermeidung von unumkehrbaren Klimaänderungen.
"Die Lage ist noch schlimmer als die schlimmste Annahme des IPCC"
Ein Warnung vom Kopenhagener IARU Kongress 2009
Erneute wissenschaftliche Bestätigung für PrimaKlima: Bedeutsame CO2-Bindung von Aufforstungen auch schon in den ersten 10 bis 20 Jahren
Literaturstudie "Kohlenstoffbindung junger Aufforstungen" von C. Paul, Prof. Dr. M. Weber und Prof. Dr. R. Mosandl, München, April 2009
"Das Potenzial der Kohlenstoffbindung von Wäldern für den Klimaschutz nutzen!"
Ein Plädoyer der Wissenschaftler Josep G. Canadell und Michal R. Raupach zur Stärkung des politischen Willens, Forstaktivitäten, insbesondere Aufforstungen, mehr als bisher im Rahmen eines "Klimawandel-Bekämpfungsportfolios" zu nutzen.
Wachsende Speicherung von Kohlenstoff in tropischen Wäldern Afrikas
Artikel von LEWIS, Simon L. und weiteren 32 (!) Autoren
Quelle: Nature Vol. 457, 19.2.2009, S. 1003 ff.
Trotz Bewirtschaftung Netto-Kohlenstoffspeicherung in Wäldern Jahr für Jahr
Zusammenfassung des Artikels: Biomass carbon sinks in Japanese forests: 1966-2012
Autoren: Nophea Sasaki, Sophanarith Kim
Forestry Advance Access, Nov. 4, 2008
Übersetzung von Peter Hasenkamp, Januar 2009
Die Realität bestätigt unsere "Faustformel": 10 t CO2-Absorption pro ha und Jahr
Gutachten von Prof. Dr. H. Röhle, TU Dresden, von Januar 2009
... und noch ein Grund, Bäume zu pflanzen:
Bäume geben sog. Terpene ab, wodurch das Klima kühlend beeinflusst wird.
Wälder und Moore/Sümpfe spielen eine überragende Rolle beim Weltklimageschehen
Publikation des Instituts Policy Exchange, London
PrimaKlima-Faustformel erneut wissenschaftlich bestätigt
PrimaKlima-Faustformel 1 Hektar zusätzlicher Wald bindet 10 CO2 pro Jahr und die Einschätzung des Potentials der Waldoption erneut wissenschaftlich bestätigt
In Agriculture, Ecosystems and Environment 126 (2008), S. 67-80 wurde das Ergebnis einer wissenschaftlichen Untersuchung von Robert J. Zomer et al. veröffentlicht, die den Titel trägt: Climate change mitigation: A spatial analysis of global land suitability for clean development mechanism afforestation and reforestation. Ziel der Untersuchung war es festzustellen, wie viel an aufforstungsgeeigneten Flächen in den CDM-Ländern (Begriff aus dem Kyoto-Protokoll), also den "Entwicklungsländern" tatsächlich zur Verfügung stehen.
Das Ergebnis: rd. 750 Mio. ha Aufforstungspotential in den CDM-Ländern (= 7,5 Mio. qkm).
Auf Seite 72 aaO ist die folgende Grafik abgebildet:
Die Aussage dieser Grafik lautet:
Auf ca. 98 Prozent der für Aufforstungen zur Verfügung stehende Flächen in den CDM-Ländern ist mit einer Kohlenstoffbindung von mehr als 2,5 t C entsprechend 9,2 t CO2 pro ha u. Jahr zu rechnen; für ca. 20 Prozent kann eine Absorption von 9,2 bis 18 t CO2/ha u. Jahr angenommen werden; 78 Prozent bringen sogar mehr als 18 t CO2-Bindung pro ha u. Jahr und bei nur 2 Prozent liegt die zu erwartende Bindungskapazität unter 9,2 t CO2 pro ha u. Jahr.
Die Hauptaussage einer Untersuchung von Prof. E.-D. Schulze (tätig am MPI für Biogeochemie in Jena), die sich auf Grasland-Flächen im Alpenraum und in Thüringen bezog, lautete: Der Kohlenstoffvorrat einer Fläche von 1 ha ging an den ausgewählten Standorten von 75 t auf 350 t C nach 100 Jahren hoch, d.h. mit einer durchschnittlichen Rate von 2,75 t C pro Jahr oder 10 t CO2 p.a. (aaO, S. 339).
PrimaKlima fühlt sich durch derlei Forschungsergebnisse in der von PrimaKlima seit 1991 geübten Praxis bestätigt, bei der Kalkulation der für die Absorption einer bestimmten CO2-Emissionsmenge benötigten Aufforstungsfläche die Faustformel "1 ha zusätzlicher Wald bindet 10 CO2 pro Jahr" anzuwenden. Bei der konkreten Projektplanung werden dann je nach Klimazone, Bodenbeschaffenheit, Baumart usw. spezielle Einschätzungen vorgenommen,auf Grund deren die tatsächliche Flächengröße in Äquivalenz zur Faustformel festgelegt.
Die erwähnte Studie von Zomer bestätigt aber noch mehr:
Der obigen Grafik ist auch zu entnehmen, dass für die als aufforstungsgeeignet eingestuften CDM-Flächen eine durchschnittliche Kohlenstoffbindung von mindestens 6 t C (entsprechend 22 t CO2 !!) pro ha und Jahr angesetzt werden kann. Würde das Aufforstungspotential von rd. 750 Mio. ha voll ausgeschöpft, so ergäbe das eine Kohlenstoffbindung von insgesamt 4.500 Mio. t C, also mehr als 16 Milliarden t pro Jahr.
Diese Größenordnung würde ausreichen, den jährlichen Anstieg der atmosphärischen CO2-Äquivalente (also CO2 und anderer Treibhausgase) fast vollständig auf Null zu bringen. Auch dies hat PrimaKlima in den letzten Jahren immer wieder betont. Dazu kommen noch die mit Sicherheit mehr als 200 Mio. ha umfassenden Aufforstungsmöglichkeiten in den sog. JI-Ländern (jenen Staaten, die sich per Kyoto-Protokoll verpflichtet haben).
Angesichts dieser Fakten ist es für PrimaKlima absolut unverständlich, dass in der Breite der politischen und umweltbewegten Klimaschutzdiskussion das Potential der Waldoption bisher - alles in allem - so "sträflich" gering geachtet wird!
Forschungsbericht (Umweltbundesamt) bestätigt:
Aufforstungsmaßnahmen sind sehr wichtig für den Klimaschutz!
Der aktuelle Stand der globalen CO2-Problematik
Kurzfassung der Informationen des internationalen Global Carbon Projects
Science-Artikel bestätigt: Wälder zu mehren ist sinnvoller als Pflanzen für Biotreibstoffe anzubauen