PrimaKlima-Projekte 2013

Die finanziellen Zuwendungen, die PrimaKlima zur Veranlassung von Kohlenstoffeinbindungs-maßnahmen erhält, fließen in 2013 in die nachfolgend beschriebenen Kompensationsprojekte.

Im Laufe des Jahres können sich Änderungen ergeben.

In der Regel benötigen wir zur Kompensation 10 Euro pro emittierter Tonne CO2. Hierfür erhalten Sie eine mindenstens zweifache Kompensation der jeweiligen Menge.


Ab 2.000 Euro Zahlung kann auf Wunsch des Geldgebers die Zuwendung einem bestimmten Projekt bzw. einer bestimmten Projektkombination zugeordnet werden. Je nach Zusammenstellung der Projekte können die notwendigen Zahlungen über oder unter 10 Euro pro emittierter Tonne liegen.


Projektliste 2013
Stand: 28.01.2013
(Länder, Qualitätsmerkmale)

Projektportfolio 2011


Erläuterungen zu den Qualitätsmerkmalen  

Zu (I)     Absorption der CO2-Emission  
Zu (II)   PrimaKlima-Sicherheits-Flächenpool  
Zu (III)  Sicherheit der CO2-Absorption  
Zu (IV)   Soziale und ökologische Zusatzeffekte  
Zu (V)  Qualitätskontrolle


Projektbeschreibungen

1: MALAYSIA SGS

Zusammenfassung
Dieses Projektpaket bietet den schnellstmöglichen Weg zur CO2-Kompensation. PrimaKlima hat Zertifikate aus schon in früheren Jahren auf Borneo/Malaysia vorfinanzierten und ausgeführten Wald-Rehabilitierungsmaßnahmen gekauft (36.000 t CO2 / Greenhouse Gas Credits, GHGCs). Die GHGCs bestätigen bereits erfolgte Kohlenstoffbindungen auf jenen Projektflächen. Mit der Stilllegung der Zertifikate ist das Kompensationsziel unmittelbar erfüllt. Der Erlös des Zertifikateverkaufs verpflichtet PrimaKlima, neue Aufforstungen anzustoßen oder weitere Zertifikate zu kaufen.
Auszug aus dem Face the Future-CO2-Zertifikate-Register, dort Projekt MY02


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2: MALAYSIA VCS

Zusammenfassung
Dieses Projektpaket bietet den schnellstmöglichen Weg zur CO2-Kompensation. PrimaKlima hat Zertifikate aus schon in früheren Jahren auf Borneo/Malaysia vorfinanzierten und ausgeführten Wald-Rehabilitierungsmaßnahmen gekauft (10.000 t CO2 / Verified Carbon Units; VCUs). Die VCUs bestätigen bereits erfolgte Kohlenstoffbindungen auf jenen Projektflächen. Mit der Stilllegung der Zertifikate ist das Kompensationsziel unmittelbar erfüllt (Projektteil 1). Der Erlös des Zertifikateverkaufs verpflichtet PrimaKlima, neue Aufforstungen anzustoßen oder weitere Zertifikate zu kaufen.

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3: NIEDERLANDE SGS

Zusammenfassung
Dieses Projektpaket bietet den schnellstmöglichen Weg zur CO2-Kompensation. PrimaKlima hat Zertifikate aus schon vorfinanzierten und ausgeführten Aufforstungen in den Niederlanden gekauft (98.960 t CO2 / Greenhouse Gas Credits (GHGCs)). Die GHGCs bestätigen bereits erfolgte Kohlenstoffeinbindungen auf entsprechenden Aufforstungsflächen in den Niederlanden. Mit dem Kauf und der Stilllegung der Zertifikate ist das Kompensationsziel unmittelbar erfüllt. Der Erlös des Zertifikateverkaufs verpflichtet PrimaKlima, neue Aufforstungen anzustoßen oder weitere Zertifikate zu kaufen.
Face the Future-CO2-Zertifikate-Register, dort Projekt NL07

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4: DEUTSCHLAND

Zusammenfassung
Die Projekte in Deutschland sind ganz überwiegend Erstaufforstungen zur Mehrung naturnaher Wälder, die nachhaltig bewirtschaftet werden. Gelegentliche Wiederaufforstungen (von z.B. Windwurfflächen) geschehen nur dann, wenn ohne das Engagement von PrimaKlima in den kommenden Jahrzehnten keine nennenswerte Steigerung der Kohlenstoffeinbindung auf den Flächen zu erwarten ist. Die Projekte werden in Kooperation mit Landwirtschaftskammern (LWK), Forstämtern, Bezirksförstereien, der Stiftung Wald für Sachsen und regionalen Baumschulen bzw. Forstdienstleistern durchgeführt.

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5: SÜDAFRIKA

Zusammenfassung
In diesem Projekt wird degradierte afrikanische Buschvegetation renaturiert. Dies geschieht durch Pflanzungen von Speckbaum (oder Spekboom). Der Direktor der Umsetzungsorganisation, Dr. Anthony Mills, beschäftigt sich seit Jahren an der Universität Stellenbosch mit der Forschung über Renaturierung von Speckbaumdickicht und der damit verbundenen CO2-Absorption bzw. Kohlenstoffspeicherung. Von der Wiederherstellung der degradierten Flächen profitiert nicht nur die Atmosphäre, sondern in besonderem Maße auch die lokale Bevölkerung und die Pflanzen- und Tierwelt der Region.

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6: NICARAGUA

Zusammenfassung
Dieses Projekt zeichnet sich durch vielfältige soziale und ökologische Effekte aus. Neben Aufforstungen mit Nutzholzbäumen werden auch Obstbäume gepflanzt. Durch diese Maßnahmen fällt es leichter, der lokalen Bevölkerung die Versorgungsfunktion des Waldes nahe zu bringen. Die nötigen Durchforstungsmaßnahmen werden durch das Projekt angeleitet und finanziert. Jeder Bauer erhält solange Jahreszahlungen (gekoppelt an die Überlebensrate der Bäume), bis der Wald selber Gewinne abwirft. Dadurch wird die Erfolgsquote gesteigert und die Einkommenssituation der Bauern verbessert. Neben den eigentlichen Aufforstungen wird der Erhalt des verbliebenen Waldes durch die Anschaffung von Holzöfen unterstützt, die nur einen Bruchteil der vormals nötigen Holzmasse erfordern.
4-Minuten-Video zum Projekt

Auszug aus dem Markit-Zertifikateregister, dort Projekt Limay Community Carbon (diese Ex-ante-Zertifikate aus dem Jahr 2010 stammen aus dem ersten PrimaKlima-Nicaragua-Projekt):
Markit-Konto PRIMAKLIMA        Stillgelegt zugunsten von ...


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7: LETTLAND

Zusammenfassung
In der Projektregion sind die Wachstumsbedingungen für den neuen Wald durch die Boden- und Niederschlagsverhältnisse optimal. Die Aufforstungen finden in einem Naturraum statt, der neben landwirtschaftlichen Flächen aus Wald-, Sumpf- und Buschland besteht. Das Gesamtkonzept sieht die Erhaltung von vernässten Flächen und von Sukzessionsräumen ausdrücklich vor. Die entstehenden Wälder sollen nachhaltig genutzt werden. Da die Finanzmittel für Pflanzenanzucht, Pflanzung und Pflege zu 100% in Lettland ausgegeben werden, hat die Maßnahme eine große Bedeutung für die soziale Situation der Ortsansässigen.

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8: ARGENTINIEN

Zusammenfassung
In Patagonien, Provinzen Chubut und Neuquen, werden Aufforstungs- und Rehabilitationsmaßnahmen umgesetzt, um an den Standorten eine angemessene Bewaldung mit möglichst heimischen Baumarten wieder herzustellen. Die meisten Flächen sind bei Projektbeginn als Folge der starken Waldvernichtung überwiegend Ende des 19. Jahrhunderts zu Gunsten extensiver Weidenutzung stark degradiert.

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