Nachrichten / Meinungen

 
Russland erteilt einer Verlängerung des Kyoto-Protokolls eine Absage

 
Neue LULUCF-Berechnungsmethoden verabschiedet
Aufsatz von Giacomo Grassi (Europäische Komission) erklärt die wichtigsten Änderungen

 
Kohlendioxid-Ausstoß steigt rasanter als je zuvor.
Studie des US-Energieministeriums von November 2011

 
Aktuelle Studie belegt den erheblichen Beitrag der Wälder zur Klimastabilisierung

 
Treibhausgas-Ausstoß steigt schneller als je zuvor.
Der Kampf gegen den Klimawandel droht verlorenzugehen.

 
Die Erderwärmung um acht Grad wird es niemals geben. Schon vorher wird sich die fossile Zivilisation selbst zerstört haben, wenn sie weiterwirtschaftet wie bisher.
(Ein Beitrag aus der F.A.Z. vom 30.12.2010 von Prof. Anders Levermann, Wissenschaftler am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung. Er ist Leitautor für das Meeresspiegel-Kapitel im nächsten, fünften Sachstandsbericht des Weltklimarats IPCC. Die Veröffentlichung an dieser Stelle wurde von Prof. Levermann und der F.A.Z. freigegeben.)

 
Das Ergebnis der Weltklimakonferenz 2010 in Cancún, Mexiko: Nach Hoffnung machenden Worten muss nun endlich ein konsequentes rigoroses Handeln kommen!

 
PrimaKlima contra Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. (VZBV)- Teil II:
Der VZBV akzeptiert die Position von PrimaKlima als diskussionswürdig und relativiert damit die eigene Position.

 
In einer von dem Verbrauchzentrale Bundesverband e.V. in Auftrag gegebenen und veröffentlichten Studie ist die Qualität der Kompensationsangebote von PrimaKlima mit "mangelhaft" bewertet. Die Studie ist allerdings nicht neutral, sondern interessegeleitet. Sie soll die Diskussion von Bewertungsmaßstäben für Klimaschutz-Aufforstungsprojekte auf der Linie eines Vorurteils beeinflussen.
PrimaKlima verlangt eine Neuauflage der Studie mit korrigierten Aussagen zur seiner Arbeit.

 
Auf seiner Internetseite zur Klimadebatte beschert Dennis Dutton den Leugnern des Klimawandels täglich neu eine Niederlage. (SZ vom 11.05.2009/cag/tob; erst jetzt entdeckt, aber weiterhin aktuell)

 
Kopenhagen-Vereinbarung verfehlt 2°C-Klimaziel
Bis zum 13. April hatten 76 Länder ihre Reduktionsziele zur Kopenhagen-Vereinbarung eingereicht. Das Ergebnis: Die bisherigen Selbstverpflichtungen reichen nicht weit genug und werden nicht das Ziel absichern können, die Erderwärmung auf 2°C zu begrenzen.
Pressemitteilung des Potsdam Instituts für Klimafolgenforschung (PIK)

 
Die PrimaKlima-"Faustformel" (10 Tonnen CO2-Absorption pro Hektar und Jahr) ist gleich zweimal erneut eindrucksvoll bestätigt worden

 
Januar 2010: Global der wärmste Monat seit Beginn der Satellitenmessungen

 
Das war doch der Gipfel!
UN-Klimakonferenz in Kopenhagen endet praktisch ohne Ergebnis

 
Weltweite Aufforstung kann 70 Milliarden Tonnen CO2 bis 2030 sparen
Dies ließ die Naturschutzorganisation Global Partnership on Forest Restoration (GPFLR) am 26.11.09 in einer Presseerklärung verlauten:

 
Zwischen großen Worten und kleinen Taten - Das Engagement der Kirchen für den Klimaschutz
Ein Paradebeispiel dafür, weshalb der Klimaschutz nicht vorankommt.
(Kommentar von Horst Emse, Theologe, Stellvertr. Vorsitzender von PrimaKlima)

 
PrimaKlima hat die Kooperation mit der 4eco rent a car GmbH zum 17.11.2009 mit sofortiger Wirkung gekündigt

 
Von Prof. Dr. Hans Joachim Schellnhuber, Direktor des Potsdam Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), herausgegebene Studie fordert Aufforstungen und andere kurzfristig klimawirksame Maßnahmen zur Vermeidung von unumkehrbaren Klimaänderungen.
Quelle: Mario Molina, Durwood Zaelke, K. Madhava Sarma, Stephen O. Andersen, Veerabhadran Ramanathan, Donald Kaniaru: "Reducing abrupt climate change risk using the Montreal Protocol and other regulatory actions to complement cuts in CO2 emissions";
Editor: Hans Joachim Schellnhuber, PNAS published online before print October 12, 2009, doi:10.1073/pnas.0902568106;
www.pnas.org/content/early/2009/10/09/0902568106.abstract

Der Hauptautor Mario Molina erhielt bereits 1995 den Nobel Preis in Chemie für seine Forschungen zu der Bedrohung der Ozonschicht durch Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW). In dem nun veröffentlichten Artikel, der von Hans Joachim Schellnhuber (Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK)) herausgegeben wurde, wird die Bedeutung von Maßnahmen unterstrichen, die sehr zeitnah einen positiven Einfluss auf die Entwicklung des Klimas nehmen können.

Wesentliche Inhalte:
Neben den Bemühungen, weltweit die CO2-Emissionen zu senken, ist das Ergreifen zeitnah wirksamer Schritte (wie Aufforstungen) notwendiger denn je: Aus aktuellen Studien geht hervor, dass die Welt durch menschlichen Einfluss kurz vor unumkehrbaren Klimaänderungen steht. Nun gilt es, das Erreichen dieser Grenze zum "gefährlichen menschlichen Eingriff" (dangerous anthropogenic interference (DAI)) mit kurzfristig effektiven und nachhaltigen Handlungen zu verhindern. Unter Berücksichtigung der vorgestellten Maßnahmen kann die Erderwärmung um einige Jahrzehnte verzögert werden, und die Anpassungskosten an den Klimawandel können erheblich reduziert werden.

Folgende Möglichkeiten werden in der Veröffentlichung im Einzelnen genannt:

4. Erweiterung der Senken durch biotische Bindung von CO2
Möglichkeiten, dem Klimawandel durch (Wieder-)Aufforstungen und Verhinderung weiterer Entwaldung und Degradation entgegenzuwirken, wurden schon von vielen namhaften Organisationen und Wissenschaftlern dargestellt (siehe z.B. Aussagen von Sohngen und Sedjo im IPCC Bericht). McKinsey & Company kommt in einer Studie aus dem Jahr 2009 zu dem Ergebnis, dass diese Maßnahmen die Klimabilanz im Jahr 2030 um bis zu 7,8 Mrd. t CO2-Äquivalenten pro Jahr entlasten könnten. Dabei können nach Auffassung der Autoren verminderte Entwaldung und Degradation mit 5,1 Mrd. t CO2- Äquivalenten pro Jahr, Aufforstung mit 1,0 * Mrd. t CO2 pro Jahr, Wiederbewaldung mit 1,4 * Mrd. t pro Jahr und verbesserte Management Methoden mit weiteren 0,3 Mrd. t pro Jahr beitragen. (* PrimaKlima ist der Auffassung, dass diese Zahlenwerte noch erheblich gesteigert werden können.)
Auch die Produktion von Biokohle (Biochar) kann einen erheblichen Anteil an der Einbindung von CO2 ausmachen. Allein aus Abfallbiomasse entsteht bis 2040 das Potential zur Produktion von rund einer Mrd. t Biokohle pro Jahr. Dies entspricht einem Äquivalent von knapp 4 Mrd. t CO2.
Insgesamt bietet die Verwendung pflanzlicher Biomasse als Energieträger (Biokohleproduktion) zusammen mit der CO2 Bindung in lebender Biomasse (Nutzung von (Wieder-)Aufforstungspotentialen und Erweiterung der Speicherkapazität der Wälder) erhebliche Chancen, dem Klimawandel entgegenzuwirken.

1. Stärkung des Protokolls von Montreal
Das Protokoll von Montreal befasst sich mit der Vermeidung von ca. 100 Ozon-zerstörenden Chemikalien (wie z.B. FCKW). Schon heute werden durch die getroffenen Vereinbarungen Treibhausgase (THG) in einem Äquivalent von 11 Mrd. t CO2 pro Jahr vermieden. Bis 2040 wird diese Zahl noch um 5 Mrd. t CO2/a steigen. Würde das Protokoll um die Vermeidung von Fluorkohlenwasserstoffe (FKW) erweitert werden, könnten beachtliche zusätzliche Effekte erzielt werden, denn diese Stoffe werden (ohne regulierende Maßnahmen) 2050 einen Anteil von 5,5 - 8,8 Mrd. t CO2 Äquivalente pro Jahr haben. (Dies wird 9-19% der globalen CO2 Emissionen entsprechen). Weiterhin empfiehlt die Veröffentlichung, die Unterbindung ungewollter Emission von Ozon-abbauenden-Substanzen. Lagerstätten, in denen sich Produkte befinden, die solche Stoffe enthalten, sollen daher geschlossen werden.

2. Reduktion der Emission von Rußpartikeln
Rußpartikel tragen auf zwei Arten zur Erwärmung der Atmosphäre bei: Einerseits absorbieren sie Sonnenstrahlung und erwärmen damit die umgebende Luft direkt, andererseits beeinflussen sie die Bildung der chemisch physikalischen Struktur von Wolken, so dass mehr Sonnenstrahlung auf die Erde fällt. (Die klimaabkühlende Wirkung, die durch Wolkenbildung eintritt, wenn sich Rußpartikel mit wasserlöslichen Aerosolen verbinden, ist hier nur von untergeordneter Bedeutung.) Da die Rußpartikel in der Luft nur eine Lebenszeit von einigen Tagen bis Wochen haben, kann hier besonders schnell ein Effekt auf das Klima ausgeübt werden. Laut der Veröffentlichung könnte der Ausstoß von Rußpartikeln bis 2030 um 50% gesenkt werden, indem Dieselemissionen und Emissionen durch Kochöfen reduziert werden. Mit dieser Einsparung kann der Erwärmungseffekt der letzten ein bis zwei Jahrzehnte ausgeglichen werden. Besonders stark wären die Einflüsse auf Süd- und Ost-Asien, speziell auch auf die Erhaltung der Gletscher des Himalajas.

3. Reduktion des troposphärischen Ozons
Ozonvorläuferstoffe wie Kohlenstoffmonoxid (CO), Stickstoffoxide (NOx), Methan (CH4) und andere flüchtige organische Verbindungen (VOCs = volatile organic compound[s]) bilden in 10-15 km Höhe über der Erde Ozon. Dieses "troposphärische Ozon" ist für Menschen, Tiere und Pflanzen giftig. Gerade durch die Giftigkeit für Nutzpflanzen bedrohen Ozonschäden die Ernährungssicherheit der Welt.
Durch die globale Implementierung von Regularien zum Ausstoß dieser Stoffe und durch den Einsatz vorhandener Technologien können NOX- und CO2-Emissionen um mehr als 50% reduziert werden. Die dadurch verursachte Reduktion an troposphärischem Ozon kann die Erderwärmung um 10 Jahre verzögern.


 

 
Die heutige CO2 Konzentration ist die höchste seit 2 Millionen Jahren
mehr

 
Hervoragende Informationen zu Fakten und Irrtümern zur Klimaproblematik finden Sie in der KlimaLounge auf der Website WISSENSlogs, z.B. zur Frage Ist es zu Ende mit der Erderwärmung, wie manche Medien berichten, oder nicht? In der Lounge finden Sie in Diskussionsbeiträgen auch zahlreiche kritische Argumente von "Klimawandel-Skeptikern", zu denen allerdings immer Gegenargumente hinzugefügt sind, die uns bei PrimaKlima in Inhalt und Form sehr überzeugen.

 
"Und was ist mit der Verantwortung für nicht vermiedene CO2-Emissionen?"
Kritische Anmerkung zur jüngsten EKD-Denkschrift zum Klimawandel (veröffentlicht am 14.07.2009)

 
Die Klima-Kreditblase platzt
Artikel von Christian Schwägerl bei SPIEGEL-ONLINE, 08.06.09

 
PrimaKlima ist aus Protest aus der Klima-Allianz ausgetreten

 
"Und wie sieht die CO2-Bilanz von PrimaKlima aus?"
Eine Offenlegung in eigener Sache

 
Die Realität bestätigt unsere "Faustformel": 10 t CO2-Absorption pro ha und Jahr
Gutachten von Prof. Dr. H. Röhle, TU Dresden, von Januar 2009

 
z.B. CO2-Entsorgung für Luxusautos - Angebot zu unmoralischem Greenwashing oder (realistisch betrachtet) zu durchsetzbarem Klimaschutzhandeln?
Eine Diskussion zu einem Artikel beim "Lügendetektor" des Greenpeace Magazins und zur Grundsatzfrage: Vermeiden oder Kompensieren?

 
"Mit Hilfe von Aufforstungen wäre es noch machbar ..." (J. Hansen)

James Hansen forderte am 23.06.2008 vor dem US-amerikanischen Kongress dringend, die Erderwärmung nicht - wie bisher oft vertreten - auf zwei Grad Celsius ansteigen zu lassen.

 
Nur noch 100 Monate?
Schon bald könnten wichtige Prozesse im Gesamtgefüge des Klimasystems "umkippen".

 
Indien will 30 Mio. ha aufforsten
Premierminister hat "Aktionsplan zum Klimawandel" in Kraft gesetzt.

 
Endlich: Die Evangelische Kirche in Deutschland, EKD,
geht bei ihrem Bemühen um Klimaschutz erstmals den Aufforstungsweg.

 
Die PrimaKlima-Confessio: Effektiver Klimaschutz braucht die Waldoption!
12 Thesen

 
PrimaKlima-Faustformel erneut wissenschaftlich bestätigt

 
Wälder bringen noch viel mehr als Klimaschutz
Auf einer PrimaKlima-Aufforstungsfläche in Sachsen stieg die Zahl der Vogelarten in 6 Jahren mehr (1,8 MB); vgl. auch die pdf-Datei PrimaKlima-Aufforstungen und Biodiversität (2,6 MB).

 
Wälder als Klimaretter
- für den SPIEGEL das erstaunliche Ergebnis einer Studie von P.E. Kauppi e.a., für PrimaKlima eine Bestätigung der 16jährigen Arbeit

 
Dokumentation einer kontroversen Diskussion zum Thema "Aufforstungen und Klimaschutz"
- mit versöhnlichem Ausgang ...

 
Seit Ende 2006 schon mehr als 10 Milliarden Bäume gepflanzt
Ziel der erfolgreichen UN-Kampagne auf 12 Mrd. Bäume bis 2010 erhöht

 
UN-Klima-Gremium IPCC:
Die Bedeutung der Waldoption für den Klimaschutz nach Einschätzung des Gremiums, das mit dem Friedensnobelpreis 2007 ausgezeichnet wurde.

 
Bundesverdienstkreuz für Karl Peter Hasenkamp und seine Initiative PrimaKlima

 
"Gas geben fürs Klima"? Antwort von PrimaKlima auf einen mehr als dürftigen Beitrag von report München vom 7.1.2008

 
... und immer wieder Scheuklappen bei Journalisten
Jüngstes Beispiel: "Klimaneutral Vollgas" in FAZ vom 06.09.2007

 
Hauptverwaltung der Provinzial Rheinland wird mit PrimaKlima klima-neutral gestellt

 
CO2-neutrales PKW-Leasing Kooperation zwischen der X-Leasing GmbH und PrimaKlima

 
Neuseeland will klimaneutral werden - u.a. mit massiven Aufforstungen

 
Sich nur aufregen über "Klimasünder" oder erfolgversprechende Handlungsschritte aufzeigen?

 
z.B. die "Queen Elisabeth 2" - ein paar Zahlen zur Klimabelastung durch Kreuzfahrtschiffe

 
Falschinformation durch das Magazin DER SPIEGEL