Die Projektarbeit von PrimaKlima kann inzwischen auf eine 18jährige erfolgreiche Praxis zurückblicken


Seit Gründung des Vereins in 1991 wurden weltweit 167 Einzelprojekte zur biotischen Kohlenstoffbindung auf insgesamt rd. 60 Quadratkilometern = 6.118 Hektar Projektfläche realisiert – davon 2.409 ha in Deutschland (Schleswig-Holstein, Sachsen, Thüringen, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz) und 3.709 ha in weiteren Ländern der Welt mit Schwerpunkten in USA, Mexiko, Argentinien, Ecuador, Nicaragua, Kongo, Ghana, Südafrika, Madagaskar und Malaysia. Über 10,8 Mio. Bäume (mehr als 250 verschiedene Baumarten) wurden gepflanzt.
(Stand: 31.12.2009)

Zum Beispiel: Aufforstung in Engelsdorf am Stadtrand von Leipzig
(Umsetzungspartner: Stiftung Wald für Sachsen, Leipzig)


Pflanzarbeiten in 1998
         
Die Fläche im Herbst 2003
 

.... im Frühjahr 2006
   
... im Sommer 2008

1998 Aufforstung von 4,9 ha mit Traubeneiche (15.300 Stück), Stieleiche (2.900 Stück), Hainbuche 2.900 Stück) und Bergahorn (1.400 Stück) und 0,9 ha mit 2.150 Stück div. Sträucher (in Randzonen und unter den Hochspannungsleitung). Stand Sommer 2008: Die Pflanzen sind offensichtlich sehr gut angewachsen; durchschnitliche Höhe der Bäume: 5 - 6 m; durchschnittliche Stammstärke in Brusthöhe: ca. 5,5 cm. Gemäß Einschätzung von Prof. Dr. H. Röhle (Institut für Waldwachstum und Forstliche Informatik, Technische Universität Dresden) ist auf der Fläche seit der Pflanzung ein Vorrat an Baumholz von 92 cbm/Hektar bzw. eine oberirdische Biomasse (Trockengewicht) von 60 Tonnen/Hektar gewachsen. Das bedeutet: innerhalb von 10 Jahren sind auf 4,9 ha rund 537 t CO2, also durchschnittlich knapp 11 t CO2 pro ha und Jahr nachweislich gebunden worden (mögliche Fehlerquote +/- 20%). Die Kohlenstoffbindung in den Wurzeln und im Boden (10 - 20% der oberirdischen Biomasse) kommt noch hinzu. mehr

Vgl. auch die Fotos von 10-13jährigen Aufforstungen in Schleswig-Holstein unter Google Maps

Unten die Aufforstungsfläche Engelsdorf aus der Satellitenperspektive im Jahr 2006 (Google Earth). Nach entsprechendem Heranzoomen werden Sie dort den auf den obigen Fotos zu sehenden Wasserturm (rechts neben der Aufforstungsfläche) und den Hochspannungsmast erkennen. Wenn Sie genug gezoomt haben, sehen Sie die einzelnen Hochspannungsleitungen und unter ihnen die Bepflanzung mit Wildrose-, Weißdorn- (gerade blühend), Schlehen- und Haselnusssträuchern.

(Steuerung der Google Earth-Ansicht links oben im Bild;
Verschieben auch mit dem Mauszeiger auf dem Bild bei gedrückter linker Maustaste)