Entsorgen und Vermeiden!

Ein Zuviel an Klimaschutz wird es nicht geben

Die biotische Entsorgung von CO2-Emissionen entlastet nicht von der Aufgabe, trotz der entsprechenden Aufforstungsmaßnahme sich zusätzlich um die Vermeidung von Treibhausgasemissionen im eigenen Verantwortungsreich zu bemühen:

1. Wegen der nicht absolut gegebenen Sicherheit der Kohlenstoffbindung in Wald und Holz ist es sinnvoll, die durch biotische CO2-Entsorgung erreichte Treibhausgas-Entlastung durch Emissionsvermeidung abzusichern.

2. Die baldige Vermeidung von lfd. CO2-Emissionen, die zunächst „nur“ biotisch entsorgt werden, gibt im entsprechenden Maß die aufgeforstete Waldfläche zur CO2-Entsorgung für andere frei. Dieser Aspekt ist insbesondere hinsichtlich der Menschen in den Entwicklungsländer von Bedeutung, denen wir nicht zuletzt aus Gerechtigkeitsgründen intensiv helfen sollten, eine verträgliche Balance zwischen ihrer technischen Entwicklung und weltweiten Klimaschutzanstrengungen zu finden.

3. Die dank Emissionsvermeidung „überzählig“ gewordenen Entsorgungs- kapazitäten von Flächen, die bisher zur Absorption der noch nicht vermiedenen lfd. CO2-Emissionen aufgeforstet wurden, werden zur beschleunigten Beseitigung der CO2-Last zurückliegender Jahrzehnte gebraucht.

Mehr Infos gibt es im PDF "Entsorgen & Vermeiden" zum Download

Wer komplett oder teilweise „seine“ CO2-Emissionen durch Aufforstung entsorgen lässt, bleibt aus vorgenannten Gründen in der Pflicht, dennoch und zusätzlich so bald wie möglich eine weitestgehende Emissionsvermeidung zu erreichen. Angesichts der Dimension der Treibhausgasproblematik gibt es durch Entsorgen und Vermeiden kein Zuviel an Klimaschutzmaßnahmen!


 





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