CO2-Emissionen, die vermieden werden,
müssen nicht entsorgt werden.


Die Vermeidung von CO2-Emissionen, d.h. vor allem der Verzicht auf die Verbrennung von Kohle / Erdöl / Erdölprodukten und Erdgas, bedeutet, den Kohlenstoff an seinen absolut klima-unschädlichen Lagerstätten zu belassen; das ist die sicherste Form des Klimaschutzes. Und es bedeutet, die global wahrscheinlich nur in begrenztem Umfang aktivierbaren Aufforstungsflächen nicht für die Entsorgung vermeidbarer Emissionen zu verschwenden.

 

  • Der erste Ansatzpunkt zur Reduzierung von CO2-Emissionen liegt in einem entsprechend geschärften Bewusstsein, dass zu sparsamerem Umgang mit Energie führt: z.B. zur Energie sparenden Belüftung von Wohn- und Arbeitsräumen, zum Verzicht, stand-by-Schaltungen an elektrischen Geräten zu nutzen, zur Orientierung des Kaufs eines Autos an dessen Abgaswerten oder zur Überlegung, ob und wie das Ausmaß der Mobilität nicht doch eingeschränkt oder klimafreundlicher gestaltet werden könnte.
     
  • Der zweite Ansatzpunkt besteht in der Nutzung technischer Verbesserungen bei der Energienutzung und der Vermeidung von Energieverlusten, konkret z.B. bei der Wärmeisolierung von Gebäuden, der Erneuerung von Heizungsanlagen, dem Einsatz der sog. Kraft-Wärme-Kopplung, dem Einsatz von Hybridmotoren bei Kraftfahrzeugen o.ä.
     
  • Das dritte Potential zur Reduktion von CO2-Emissionen ist durch die wachsende Verfügbarkeit von erneuerbaren emissionsfreien Energien gegeben. Wo immer dieser Weg schon jetzt zu vertretbaren Konditionen gegangen werden kann (z.B. Warmwasserbereitung durch Sonnenenergie, Heizen mit Holzpellets aus nachhaltiger Forstwirtschaft), sollte er eingeschlagen werden. Der einfachste Schritt in diese Richtung ist, durch einen entsprechenden Bezug der elektrischen Energie den weiteren Ausbau von Kraftwerkseinheiten zu fördern, die Strom aus Sonnenenergie, Wind- und Wasserkraft oder Biomasse produzieren.

     




Zu allen drei erwähnten Aspekten lassen sich im Internet Informationen, grundlegende Anregungen und praktische Tipps finden, z.B. über folgende Links:


Maximilian Gege (Hrsg.), Das große Energie- und CO2-Sparbuch Link

Energiespartipps des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie
Link

Umweltbundesamt dort: Stichworte „Energie“, „Energiespar-Ratgeber“, „Stromspar-Ratgeber“ „Rat und Tat“
Link

Aktion Klima sucht Schutz vom Bundesumweltministerium gefördert
Link

Deutsche Energie-Agentur
Link

Kampagne der Europäischen Kommission
Link