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PrimaKlima-Selbstverpflichtung
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Projekte 1991 - 2009
Zum Beispiel: Aufforstung in Engelsdorf am Stadtrand von Leipzig
(Umsetzungspartner: Stiftung Wald für Sachsen, Leipzig)
![]() Pflanzarbeiten in 1998 | ![]() Die Fläche im Herbst 2003 | |
![]() .... im Frühjahr 2006 | ![]() ... im Sommer 2008 | |
1998 Aufforstung von 4,9 ha mit Traubeneiche (15.300 Stück), Stieleiche (2.900 Stück), Hainbuche 2.900 Stück) und Bergahorn (1.400 Stück) und 0,9 ha mit 2.150 Stück div. Sträucher (in Randzonen und unter den Hochspannungsleitung). Stand Sommer 2008: Die Pflanzen sind offensichtlich sehr gut angewachsen; durchschnitliche Höhe der Bäume: 5 - 6 m; durchschnittliche Stammstärke in Brusthöhe: ca. 5,5 cm. Gemäß Einschätzung von Prof. Dr. H. Röhle (Institut für Waldwachstum und Forstliche Informatik, Technische Universität Dresden) ist auf der Fläche seit der Pflanzung ein Vorrat an Baumholz von 92 cbm/Hektar bzw. eine oberirdische Biomasse (Trockengewicht) von 60 Tonnen/Hektar gewachsen. Das bedeutet: innerhalb von 10 Jahren sind auf 4,9 ha rund 537 t CO2, also durchschnittlich knapp 11 t CO2 pro ha und Jahr nachweislich gebunden worden (mögliche Fehlerquote +/- 20%). Die Kohlenstoffbindung in den Wurzeln und im Boden (10 - 20% der oberirdischen Biomasse) kommt noch hinzu. mehr
Unten die Aufforstungsfläche aus der Satellitenperspektive im Jahr 2006 (Google Earth).
Nach entsprechendem Heranzoomen werden Sie dort den auf den obigen Fotos zu sehenden Wasserturm (rechts neben der Aufforstungsfläche) und den Hochspannungsmast erkennen. Wenn Sie genug gezoomt haben, sehen Sie die einzelnen Hochspannungsleitungen und unter ihnen die Bepflanzung mit Wildrose-, Weißdorn- (gerade blühend), Schlehen- und Haselnusssträuchern.
(Steuerung der Google Earth-Ansicht links oben im Bild;
Verschieben auch mit dem Mauszeiger auf dem Bild bei gedrückter linker Maustaste)
Zahl der angepflanzten Bäume in den PrimaKlima-Projektregionen
(Mauszeiger auf gelben Punkt ziehen; nach "Anklicken" mehr Informationen)
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| Projektregionen | ||
| Land | Projektfläche [ha] |
| Deutschland Moorrenaturierungen |
1.951 458 |
| Niederlande (2009/2010) | 50 |
| Lettland | 49 |
| Slowakei | 34 |
| Ukraine | 27 |
| Ungarn | 12 |
| USA (Florida) | 192 |
| USA (Arkansas) | 40 |
| Mexiko | 42 |
| Nicaragua (in 2009 begonnen; Erweiterung in 2010) | 9 |
| Argentinien | 753 |
| Ecuador | 215 |
| Kongo | 1.763 |
| Ghana | 100 |
| Uganda | 47 |
| Südafrika | 35 |
| Madagaskar | 40 |
| Malaysia (z.T. 2009/2010) | 238 |
| Vietnam | 40 |
| Kleinere Projekte in Bosnien-Herzegowina, Costa Rica, Indien,
Namibia, Paraguay, Polen |
23 |
| Summe | 6.118 |
Grafik zur regionalen Verteilung
Insgesamt hat PrimaKlima bis Ende 2009 167 einzelne Projekte entwickelt und unterstützt.
In der Zeit sind gut 10,8 Millionen Bäume gepflanzt worden.
Ganz überwiegend wurden jeweils heimische Baumarten
gewählt (über 250 Arten). Durch die realisierten PrimaKlima-Projekte werden insgesamt gut 45.000 t CO2
jährlich absorbiert. Dies bedeutet die rechnerische CO2-Neutralisierung
von rund 3.000 Privathaushalten (15 t p.a./Haushalt). Durch die von 1991 bis Ende 2009 realisierten PrimaKlima-Projektmaßnahmen wurden bisher insgesamt rd. 375.000 t CO2-Emissionen "entsorgt".
PrimaKlima hat bis zum 31.12.2009 neben sonstigen Einnahmen insgesamt 2,9 Mio. Euro als Zahlungen für Waldanpflanzungen und Kohlenstoff-Vorratsanreicherungen eingeworben. Die Mittel wurden von über 180 Unternehmen und über 700 Privathaushalten/-personen aufgebracht.
Aus den Zahlungseingängen seit 1991 leitet sich einerseits ein CO2-Absorptionsversprechen von insgesamt 34.200 Tonnen pro Jahr ab. Andererseits beträgt die Summe der (rechnerischen) CO2-Absorptionskapazität aller bisher realisierten Projektflächen gut 45.000 Tonnen pro Jahr.
Das bedeutet: das Bindungsversprechen ist zu 132 Prozent erfüllt - oder anders gesagt: Selbst wenn ein Viertel aller PrimaKlima-Projektflächen von insgesamt 60 Quadratkilometern komplett zerstört würde, wäre das Ziel des Auftrages der Spender an PrimaKlima noch immer vollständig erfüllt. Ein solcher Rückschlag ist allerdings wohl kaum zu erwarten.
CO2-"Entsorgung" und noch viel mehr:
EUROPA
(Für Infos zu den Bildern Mauszeiger auf's Bild ziehen;
durch Anklicken Bild vergrößern.
Die Google-Maps-Satellitenbilder sind in der Regel älteren Datums;
sie sind sehr oft vor der Aufforstung entstanden.)
| Deutschland | ||
Google-Maps ![]() Google-Maps ![]() Google-Maps
![]() Google-Maps |
Aufforstungen in Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen und Thüringen. Bei diesen Projekten wurden überwiegend Wirtschafts-Waldflächen angelegt, die auch Boden- und Klimaschutzzwecke dienen. Rekultivierungen auf ehemaligen Bergbaukippen wurden ebenfalls vorgenommen, Grünzug- und Biotopverbundsysteme in ausgeräumten Agrarfluren geschaffen und ein Beitrag zur Erhöhung des Waldanteils in den jeweiligen Bundesländern wurde geleistet. Fast ausschließlich wurde die Begründung arten- und strukturreicher Laubholzbestände (z.B. Eiche, Buche, Esche, Roterle, Bergahorn, Hainbuche) unterstützt.
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Moor-Renaturierungen: In Schleswig-Holstein wurden Moor-Renaturierungen als CO2-ökologische Maßnahme durchgeführt. Durch Wiedervernässungen und andere Maßnahmen zugunsten der Wiederherstellung von Niedermooren werden auf den Flächen CO2-Emissionen vermieden bzw. in kleineren Teilen wieder absoebiert. Anzahl der Projekte: 3 (1998-2000) |
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| Niederlande | ||
![]() SGS-Zertifikat (ex post) |
PrimaKlima hat Zertifikate aus schon ausgeführten Aufforstungen in den Niederlanden gekauft (25.000 t CO2 / Verified Emission Reductions Units, VERs). Die VERs bestätigen bereits erfolgte Kohlenstoffeinbindungen auf entsprechenden Aufforstungsflächen in den Niederlanden. Der Erlös des Zertifikateverkaufs ermöglicht neue Aufforstungen. Werden VERs PrimaKlima-Geldgebern zugeordnet und anschließend stillgelgt, erfolgt außerdem zu Gunsten des betreffenden CO2-Emittenten eine zusätzliche Zuordnung von Kompensationsleistungen neuer Aufforstungen aus dem aktuellen PRIMAKLIMA-Projektportfolio, damit auch in diesem Fall eine Mehrfachkompensation erfolgt. Weitere Information finden Sie unter "Projekte/Aktuelle Projekte".
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| Lettland | ||
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Etablierung von bewirtschafteten Waldbeständen mit überwiegend heimischen Baumarten (Fichte, Birke, Kiefer, Hybrid-Aspe) in der Gemeinde Feimanu, Provinz Rezekne
Anzahl der Projekte: 1 (2009) |
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| Slowakei | ||
![]() Google-Maps |
Es wurden Projekte zur Rettung und Wiederherstellung von durch Sturm oder Feuer zerstörten Wäldern sowie zur Eindämmung der Erosion im Gebiet der Stiavnica Berge /Hohe Tatra finanziert. Darüber hinaus wurde die Anlage eines Memorial Forests unterstützt, gewidmet Dr. Milan Kapusta und seinem Einsatz für die Umwelt.
Anzahl der Projekte: 3 (1996-1998) |
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| Ukraine | ||
![]() Google-Maps |
Rekultivierung von Abraumhalden und von durch Bergbau devastierten Gebieten, u.a. bei Krevey Rig. Zur Eindämmung der Erosion wurden flussbegleitende Baumgürtel in verschiedenen Regionen wiederher-gestellt. Die Projektmaßnahmen tragen nicht nur zur Kohlenstoff-bindung, sondern auch zur Sicherung des Lebensraumes für einheimische Tier- und Pflanzenarten bei. Das Projekt wird durch Biologen des National Ecological Centers of Ukraine begleitet.
Anzahl der Projekte: 2 (1992-1995) |
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| Ungarn | ||
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Aufforstung ehemals landwirtschaftlicher Flächen im Balaton-Oberland. Das Landschaftsbild einer ausgeräumten, durch intensive landwirtschaftliche Nutzung geprägten Region wurde verbessert und eine ökologische Brücke zu weiteren Wäldern geschaffen. Anzahl der Projekte: 1 (1992) |
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| NORDAMERIKA | ||
USA/Florida |
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![]() Google-Maps |
Wiederherstellung heimischer Longleaf-Kiefern-Wälder (Pinus palustris) in Florida im Blackwater State Forest und im Withlacoochee State Forest. Durch die Bewahrung des Ökosystems wird ein Beitrag zum Schutz dieser Kiefernart geleistet, die zunehmend von der kommerziell attraktiveren Loblolly-Kiefer verdrängt wird. Darüber hinaus tragen diese Projekte zur Erhöhung der biologischen Diversität und der Verbesserung des Lebensraumes vieler Tier- und Pflanzenarten bei. Die Betreuung der Projekte liegt in der Obhut der staatlichen Forstverwaltung.
Anzahl der Projekte: 3 (1992-2004) |
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| USA/Arkansas | ||
![]() Google-Maps |
Das zweite Projekt in den USA liegt im Osten des Staates Arkansas, wo im Umfeld des Blue Mountain Lake mit nativen Baumarten wie z.B. Willow Oak (Quercus phellos) oder Water Oak (Quercus nigra) aufgeforstet wurden. Die Fläche dient ausschließlich dem Naturschutz .
Anzahl der Projekte: 1 (2001-2002) |
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| MITTELAMERIKA | ||
Mexiko |
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Wiederaufforstung im Rahmen des La Cruz Habitat Schutz-Projektes im südlichen Zentral-Mexiko - u.a. zur Erhaltung des bedrohten winterlichen Lebensraums des wunderbaren Monarchfalters. Sehr lesenswerte Informationen zum Monarchfalter sind auf folgender Internetseite zu finden sich unter www.geo.de Anzahl der Projekte: 2 (2008-2009) |
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| Nicaragua | ||
![]() Google-Maps ![]() Plan Vivo-Zertifikat (ex ante) |
Dieses Projekt zeichnet sich durch vielfältige soziale und ökologische Effekte aus. Neben Aufforstungen mit Nutzholzbäumen werden auch Obstbäume gepflanzt. Durch diese Maßnahmen fällt es leichter, der lokalen Bevölkerung die Versorgungsfunktion des Waldes nahe zu bringen. Die nötigen Durchforstungsmaßnahmen werden durch das Projekt angeleitet und finanziert. Jeder Bauer erhält solange Jahreszahlungen (gekoppelt an die Überlebensrate der Bäume), bis der Wald selber Gewinne abwirft. Dadurch wird die Erfolgsquote gesteigert und die Einkommenssituation der Bauern verbessert. Neben den eigentlichen Aufforstungen wird der Erhalt des verbliebenen Waldes durch die Anschaffung von Holzöfen unterstützt, die nur einen Bruchteil der vormals nötigen Holzmasse erfordern. Kontrolle und Validierung des Projektes durch die Plan Vivo Foundation. Weitere Information finden Sie unter "Projekte/Aktuelle Projekte". Anzahl der Projekte: 1 (2009/2010) |
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| SÜDAMERIKA | ||
Argentinien |
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In Patagonien, Provinzen Chubut und Neuquen, wurden und werden etliche Aufforstungs- und Rehabilitationsmaßnahmen umgesetzt, um an den Standorten eine - in langfristiger Sicht - angemessene Bewaldung mit möglichst heimischen Baumarten wieder herzustellen. Eines der Projekte leistet einen Beitrag zur Erhaltung der selten gewordenen Araukarie, einer der ältesten Baumfamilien der Welt (s. links, 4. Foto von oben). Fossile Funde verwandter Arten der heutigen Araukarien sind bis zu 150 Millionen Jahre alt. Als Folge der starken Waldvernichtung überwiegend Ende des 19. Jahrhunderts zu Gunsten extensiver Weidenutzung sind die meisten Projektflächen stark degradiert. Wo erforderlich geschieht die Aufforstung mit Gelbkiefer (pinus ponderosa), einer Pionierbaumart, die hilft, die degradierten Böden wieder für heimische Baumarten aufzubereiten. Die Wurzeln der 1 Jahre alten und ca. 15 cm hohen Setzlinge wachsen zunächst einmal stark in die Tiefe des Erdreichs, bevor dann ein relativ schnelles Höhenwachstum der Pflanzen beginnt; deshalb sehen die Aufforstungen in den ersten Jahren eher unscheinbar aus. Anzahl der Projekte: 32 (1997-2008) |
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Ecuador |
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![]() Google-Maps ![]() ![]() | Aufforstung kahlgeschlagener Berghänge und Hochfläche und Anreicherung devastierter Wälder in den Anden zur Eindämmung der Erosion und zum Trinkwasserschutz. Um das Schutzgebiet Pasochoa Wildlife Refuge wurde eine Pufferzone entwickelt. Die lokal ansässige Bevölkerung unterstützte die Umsetzung des Projekts. Außerdem wurden degradierte, unfruchtbare Flächen in der Amazonasregion, Provinz Pastaza mit einheimischen Baumarten wie Laurel (Cordia alliodora) oder Pachaco (Schizolobium parahybum) aufgeforstet. Anzahl der Projekte: 3 (1992-2005) |
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| AFRIKA | ||
Demokratische Republik Kongo |
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(A) Die Aufforstung einer Fläche in der Grassavanne um Musango mit geeigneten Baumarten trägt zur Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit bei; außerdem soll der neue Wald die spätere Brennholzversorgung der Bevölkerung sichern. Die Einbeziehung der Bevölkerung soll einen sorgsamen und nachhaltigen Umgang mit dem Wald befördern. PrimaKlima konnte hier zusammen mit der Erzdiözese Kikwit 12 ha aufforsten, auf denen jährlich rund 180 t CO2 eingebunden werden. |
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(B) Im Kongo liegt das zweitgrößte tropische Waldgebiet der Erde. Zugleich gibt es dort Regionen, insbesondere in den Kivuprovinzen im Osten, die infolge einer Übernutzung der Holzvorräte als "extremes Holzmangelgebiet" eingestuft werden. PrimaKlima bemüht sich seit 2004 gemeinsam mit Partnerorganisationen, dort durch Aufforstungsprojekte eine schwerwiegende Folge der Entwaldung einzudämmen: die Erosion von inzwischen kahlen Berghängen. In den Regionen Burhinyi und Luhwinja, südwestlich von Bukavu, wurden schon über 1 Mio. Bäume unter aktiver Beteiligung der Bevölkerung angepflanzt. Das Ziel der Partnerorganisationen ist die Aufforstung von 20 qkm. In 2008/2009 unterstützte PrimaKlima in Zusammenarbeit mit der Organisation Lernen-Helfen-Leben e.V. (LHL), Vechta, darüber hinaus eine Maßnahme mit der Überschrift "100.000-Bäume-Projekt". In Burhinyi, Luhwinja, Kaziba (im Westen der Provinz Kivu), in Katana, am Rande des Kahuzie-Biega-Nationalparks und auf der Insel Idjwi im Kivusee werden in lokalen Baumschulen Pflänzlinge gezüchtet und dann unter maßgeblicher Beteiligung der Bevölkerung angepflanzt. Bei dem Projekt verbinden sich in eindrucksvoller Weise Bemühungen um globalen Klimaschutz einerseits sowie örtliche ökologische Sanierung und Hilfsmaßnahmen für die lokale Bevölkerung andererseits. Zusätzliche Aktivitäten von LHL sind darauf gerichtet, die neuen Waldflächen vor erneuter Übernutzung zu schützen: es werden in den Dörfern holzsparende neuartige Öfen eingeführt, und die Bevölkerung, der eigentliche Träger des Projektes, wird hinsichtlich nachhaltiger Waldnutzung/Waldschonung geschult. Aufforstung u. a. gegen Bodenerosion weitere Fotos zum Projekt Kongo 03 Abschlussbericht zum Projekt Burhinyi I 2004-2007
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| Ghana | ||
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Das Projekt soll der fortschreitenden Entwaldung in Ghana entgegenwirken. Es steht unter der Regie des ghanaischen Unternehmens reNew Ltd., das Klimaschutzprogramme in Ghana und generell Westafrika zur Generierung von handelbaren "Kohlenstoff-Krediten" in Gang setzt. PRIMAKLIMA hat im Rahmen eines größeren Projektes von reNew die Aufforstung von 100 ha finanziert und damit zugleich die dadurch entstehenden "Carbon Credits" gekauft und aus dem Verkehr gezogen. Abgesehen vom Klimaschutzaspekt dient das Projekt der Erhaltung der Artenvielfalt, der Stabilisierung des Wasserhaushalts, der Verhinderung von Bodenerosionen und sozio-ökonomischen Aspekten der lokalen Bevölkerung. Anzahl der Projekte: 1 (2008/2009) |
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| Madagaskar | ||
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Beitrag zur Wiederherstellung des Drachenbaumregenwaldes Maromiza bei Andasibe, ursprünglich zusammen mit der deutschen Stiftung Natur- und Artenschutz in den Tropen (NAT), jetzt betreut von der madagasischen Organisation Mintsinjo/GERP. Das Projekt soll die Vielfalt einer einzigartigen artenreichen Regenwaldregion wiederherstellen und gleichzeitig Arbeitsplätze für die Bevölkerung schaffen. Die Fläche wurde unter Mithilfe der Dorfbewohner mit über 50 verschiedenen einheimischen Arten aufgeforstet.
Eine in 2007 durchgeführte Überprüfung des Projekterfolges brachte erhebliche Mängel der Projektausführung zu Tage. Unter der Regie von GERP wurden die Mängel in 2008 und zu Beginn 2009 behoben, so dass nun doch ein langfristiger Erfolg des Projektes erwartet werden kann. Siehe dazu Zwischenbericht 2008 und Abschlussbericht 2009 von GERP. Anzahl der Projekte: 1 (2005-2006, Ergänzung 2008) |
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Namibia |
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![]() Google-Maps | Kooperationsprojekt mit Trees for the World. In der Umgebung von Ondangwa (750 km nördlich von Windhoek) wurde eine Fläche von 7 Hektar mit heimischen Baumarten wie z.B. Marula (Sclerocaria birrea), Kameldorn (Acacia erioloba) oder Wilder Feige (Ficus sycomorus) bepflanzt. Die Bevölkerung war an den Pflanzaktionen beteiligt.
Anzahl der Projekte: 1 (2002) |
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| Uganda | ||
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Wiederherstellung degradierter und ausgebeuteter Naturwälder durch die Anpflanzung nativer Baumarten wie z.B. Ioliondo (Olea welwitschii) und dem Afrikanischen Stinkholz (Prunus africana) im Bereich des Mount Elgon. Die Förderung der Forstwirtschaft verbessert die wirtschaftliche Situation der Bevölkerung. Ein einzigartiger Naturraum wird als Lebensraum vieler Tier- und Pflanzenarten bewahrt. Anzahl der Projekte: 1 (1997) |
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| Südafrika | ||
![]() Google-Maps ![]() Google-Maps |
(A) Beteiligung (mit insgesamt 10 ha) an einer Aufforstung im ehemalihen Homeland Qwa Qwa, ca. 80 km von Bethlehem, an der Nordgrenze von Lesotho. Pflanzung von schnellwachsenden Kiefern und Eukalyptus-Bäumen sowie einheimischen Arten im Umfeld von 7 Schulen zum raschen Aufbau von Wind- und Bodenschutz in einer ausgeräumten Landschaft. Das Projektgebiet Qwa Qwa grenzt an den Royal Natal National Park. (B) In einem weiteren Projekt wird degradierte afrikanische Buschvegetation renaturiert. Dies geschieht durch Pflanzungen von Speckbaum (oder Spekboom). Der Direktor der Umsetzungsorganisation, Herr Dr. Anthony Mills, beschäftigt sich seit Jahren an der Universität Stellenbosch mit der Forschung über Renaturierung von Speckbaumdickicht und der damit verbundenen CO2 Speicherung. Von der Wiederherstellung der degradierten Flächen profitiert nicht nur die Atmosphäre, sondern in besonderem Maße auch die lokale Bevölkerung und die Pflanzen- und Tierwelt der Region. Weitere Information finden Sie unter "Projekte/Aktuelle Projekte".
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| ASIEN | ||
Malaysia |
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![]() Google-Maps für (A) Google-Maps für (B) ![]() ![]() SGS-Zertifikat (ex post) |
(A) Aufforstungen in der Supu Forest Reserve in Sabah auf Borneo im Rahmen der Kinbatangan Wetland Restoration Initiative - u.a. zur Erhaltung des Lebensraumes von 10 Primatenarten (incl. Orang Utan) und anderen Tier- und Pflanzenarten.
(B) Anreicherungsanpflanzung (nach Degradierung in den letzten Jahrzehnten) in der Yayasan Sabah Sustainable Forest Management Area in Sabah auf Borneo/Malaysia zur Wiederherstellung von intakten Waldflächen als Pufferzone vor tropischem Regenwald.
(C) PrimaKlima hat Zertifikate aus schon in früheren Jahren im Projektgebiet (B) ausgeführten Wald-Rehabilitierungsmaßnahmen gekauft (25.000 t CO2 / Verified Emission Reductions Units, VERs). Die VERs bestätigen bereits erfolgte Kohlenstoffeinbindungen auf den entsprechenden Projektflächen. Der Erlös des Zertifikateverkaufs ermöglicht weitere Projektmaßnahmen.
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Vietnam |
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![]() Google-Maps | Kooperationsprojekt mit OroVerde, Stiftung zur Rettung der Tropenwälder: Aufforstungen im Schutzgebiet Ky Anh in der Nähe der Gemeinde Ky Thuong. Es wurden 40 ha mit Obstbäumen und einheimischen Baumarten bepflanzt. Durch die Maßnahme in der Pufferzone zum Regenwald konnte die ökonomische Situation der lokalen Bevölkerung verbessert und so die zerstörerische Übernutzung des Waldes vermindert werden. Zum Projekt gehörte auch ein Umweltbildungsprogramm.
Anzahl der Projekte: 1 (1994-1996) |
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| Indien | ||
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Das Projekt ist auf dem Gelände eines buddhistischen Klosters in Dehra Dun, Nordindien, entstanden. Die auf einer Fläche von 4 ha realisierten Waldmaßnahmen binden jährlich 20 t CO2. Das Projekt ist ein Anreiz zur Nachahmung für benachbarte Klöster und Gemeinden. Es reduziert die Erosion und beugt einer weiteren Verödung des Bodens vor. Anzahl der Projekte: 1 (1995) |
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Allgemeine Anmerkung: Die angegebenen CO2-Absorptionswerte sind forstfachliche Schätzwerte (Jahreswerte als linearer Durchschnitt einer Wachstumszeit von i.d.R. 50 Jahren), die aufgrund wissenschaftlicher Erkenntnisse und den Angaben über die waldbaulichen Verhältnisse in den jeweiligen Projektgebieten errechnet wurden. Die Projektauswahl basiert auf einem standardisierten Verfahren. Der potenzielle Projektpartner akzeptiert zunächst den PrimaKlima-Kriterienkatalog für die Umsetzung von Waldprojekten. Dieser Kriterienkatalog basiert auf den Grundsätzen für nachhaltige Waldbewirtschaftung des Forest Stewardship Council (FSC) und wurde um Anforderungen ergänzt, die aus biotischen Kohlenstoffprojekten resultieren. Ein auf diese Kriterien abgestimmter Fragenkatalog wird durch den Partner beantwortet und als Projektvorschlag bei PrimaKlima eingereicht. Der Abgleich zwischen dem Vorschlag und den Kriterien ermöglicht es, Projekte gegeneinander abzuwägen und vielversprechende Vorschläge zu identifizieren. Für jedes der realisierten Einzelprojekte liegt ein detailliertes Projektprofil vor. |
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Stand: Januar 2010 |
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