Projekte 1991 - 2012

Die Projekte 1991 -2012 als PDF

 

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Deutschland: (1994-2010) 7.497.000 Bäume angepflanzt; Niederlande: (2009-2010) 110.000 Baumpflanzungen refinanziert Lettland: (2009-2010) 210.200 Bäume angepflanzt; Slowakei: (1996-1998) 118.000 Bäume angepflanzt Polen: (1993; 2010) 51.600. Bäume angepflanzt; Ungarn: (1992) 35.000 Bäume angepflanzt Ukraine: (1992-1995) 72.000 Bäume angepflanzt Florida: (1992-2004) 379.000 Bäume angepflanzt Mexiko: (2008-2009) 70.000 Bäume angepflanzt Ecuador: (1992-2005) 203.000 Bäume angepflanzt Kongo: (1996-2010) 1.575.000 Bäume angepflanzt Uganda: (1997) 20.000 Bäume angepflanzt Borneo/Malaysia: (2008-2009) 75.800 Bäume angepflanzt; 50.000 Baumpflanzungen refinanziert Indien: (1995) 7.000 Bäume angepflanzt Vietnam: (1994-1996) 120.000 Bäume angepflanzt Argentinien: (1997-2008) 1.020.000 Bäume angepflanzt Arkansas: (2001-2002) 30.000 Bäume angepflanzt Südafrika: (2009-2010) 150 ha Sukkulentenpflanzung (Spekboom) (entsprechend 120.000 Bäumen) Namibia: (2002) 2.800 Bäume angepflanzt Madagaskar: (2006) 40.000 Bäume angepflanzt
 
 
Jährliche CO2-Absorption auf PrimaKlima-Projektflächen per 31.12.2012
Projektverteilung

Insgesamt hat PrimaKlima bis Ende 2012 321 einzelne Projekte entwickelt und unterstützt. In der Zeit sind über 13 Millionen Bäume gepflanzt worden. Ganz überwiegend wurden jeweils heimische Baumarten gewählt (über 300 Arten). Durch die realisierten PrimaKlima-Projekte werden insgesamt 53.900 t CO2 jährlich absorbiert. Dies bedeutet die rechnerische CO2-Neutralisierung von rund 3.600 Privathaushalten (15 t p.a./Haushalt). Durch die von 1991 bis Ende 2012 realisierten PrimaKlima-Projektmaßnahmen wurden bisher insgesamt rd. 479.000 t CO2-Emissionen "entsorgt".

PrimaKlima hat bis zum 31.12.2012 neben sonstigen Einnahmen insgesamt 5 Mio. Euro als Zahlungen für Waldanpflanzungen und Kohlenstoff-Vorratsanreicherungen eingeworben. Die Mittel wurden von über 230 Unternehmen und über 900 Privathaushalten/-personen aufgebracht.

Aus den Zahlungseingängen seit 1991 leitet sich einerseits ein CO2-Absorptionsversprechen von insgesamt 444.000 Tonnen bis Ende 2012 ab. Andererseits beträgt die Summe der (rechnerischen) CO2-Absorptionskapazität aller bisher realisierten Projektflächen 479.000 Tonnen.

Das bedeutet: das Bindungsversprechen ist zu 108 Prozent erfüllt - oder anders gesagt: Selbst wenn ein Teil der PrimaKlima-Projektflächen komplett zerstört würde, wäre das Ziel des Auftrages der Spender an PrimaKlima noch immer vollständig erfüllt. Ein solcher Rückschlag ist allerdings wohl kaum zu erwarten.

In dem genannten Ergebnis ist berücksichtigt, dass PrimaKlima über die niederländische Organisation Face the Future, Utrecht, 110.000 Zertifikate (VERs) für die Kompensation von 110.000 Tonnen CO2 gekauft hat. Die Kompensation wurde schon in früheren Jahren durch auf Borneo/Malaysia und in den Niederlanden vorfinanzierte und ausgeführte Wald-Rehabilitierungs- bzw. Aufforstungsmaßnahmen erreicht. Bei einer Kompensation über PrimaKlima wird i.d.R. die einfache Menge der zu kompensierenden Emissionen als Zertifikate (Verified Emission Reductions, VERs) zugeordnet und anschließend stillgelegt. Registriert und verwaltet werden sowohl die von PrimaKlima gekauften als auch die davon einzelnen Spendern schon definitiv zugeordneten und dann stillgelegten Zertifikate in einem Register bei Face the Future. Das Register wird jährlich von PriceWaterhouseCoopers (PWC NL) geprüft. Die aktuellen Registrierungsdaten für PrimaKlima finden Sie im Face the Future-CO2-Zertifikate-Register.


                            CO2-"Entsorgung" und noch viel mehr:

EUROPA

(Für Infos zu den Bildern Mauszeiger auf's Bild ziehen;durch Anklicken Bild vergrößern.
Die Google Earth/Maps-Bilder zeigen die Lage der Flächen, zumeist aber nicht deren aktuellen Zustand.)

    Deutschland
Projekt Erftkreis 02/Stommeln, (Eichen, Hainbuchen, Linden u.ä.) Ende 1995; Foto aus 2008
Google-Maps

Aufforstungsaktion mit der Stiftung Wald für Sachsen in Pegau bei Leizig im November 2006
Google-Maps Projekt Schleswig-Holstein 05/Ratekau, Aufforstung in 2000; Foto aus 2004
Google-Maps

gleiche Fläche wie beim Bild direkt oberhalb; Foto aus 2006

Projekt Erftkreis 01/Sindorf, Aufforstung 1994 (jenseits des Bachs), Foto aus 2002
Google-Maps


  Aufforstungen in Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen und Thüringen.
Bei diesen Projekten wurden überwiegend Wirtschafts-Waldflächen angelegt, die auch Boden- und Klimaschutzzwecke dienen. Rekultivierungen auf ehemaligen Bergbaukippen wurden ebenfalls vorgenommen, Grünzug- und Biotopverbundsysteme in ausgeräumten Agrarfluren geschaffen und ein Beitrag zur Erhöhung des Waldanteils in den jeweiligen Bundesländern wurde geleistet.
Fast ausschließlich wurde die Begründung arten- und strukturreicher Laubholzbestände (z.B. Eiche, Buche, Esche, Roterle, Bergahorn, Hainbuche) unterstützt.


Anzahl der Projekte:                       124     (1994-2012)
Gesamtgröße (ha):                     2.708
angepflanzte Bäume:          8.631.000
CO2-Absorption in t pro Jahr:  22.189


Die Projektflächen via Google Maps
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Schleswig-Holstein
Die Fotos zeigen mehr als 60 Aufforstungen zwischen Hamburg, Lübeck, Heiligenhafen und Kiel, die 10 - 13 Jahre alt sind.
Niedersachsen
Sachsen
Nordrhein-Westfalen
Die Fotos zu Flächen aus dem Rhein-Erft-Kreis zeigen den Zustand im August 2010 sämtlicher 14 PK-Projekte im Erftkreis aus der Zeit 1994-2000
Rheinland-Pfalz
Hessen
Thüringen

Mötjenpolder,Lundener Niederung, Schleswig-Holstein; Niedermoor-Renaturierung durch Wiedervernässung

Fröruper Holz, Schleswig-Holstein; Wiederherstellung naturnaher, stabiler Bestockung und Niedermoor-Renaturierung


  Moor-Renaturierungen: In Schleswig-Holstein wurden Moor-Renaturierungen als CO2-ökologische Maßnahme durchgeführt. Durch Wiedervernässungen und andere Maßnahmen zugunsten der Wiederherstellung von Niedermooren werden auf den Flächen CO2-Emissionen vermieden bzw. in kleineren Teilen wieder absorbiert.

Anzahl der Projekte:                            3     (1998-2000)
Gesamtgröße (ha):                         458
CO2-Emissionsvermeidung:     3.800 t pro Jahr

Die Projektflächen via Google Maps
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Lundener Niederung
Barkauer See
Fröruper Holz


 
    Niederlande
SGS-Zertifikat
SGS-Zertifikat
(ex post)
  PrimaKlima hat Zertifikate aus schon ausgeführten Aufforstungen in den Niederlanden gekauft (100.000 t CO2 / Verified Emission Reductions Units, VERs). Die VERs bestätigen bereits erfolgte Kohlenstoffeinbindungen auf entsprechenden Aufforstungsflächen in den Niederlanden. Der Erlös des Zertifikateverkaufs ermöglicht neue Aufforstungen.
Werden VERs PrimaKlima-Geldgebern zugeordnet und anschließend stillgelegt (vgl. Face the Future-CO2-Zertifikate-Register), erfolgt außerdem zu Gunsten des betreffenden CO2-Emittenten eine zusätzliche Zuordnung von Kompensationsleistungen neuer Aufforstungen aus dem aktuellen PRIMAKLIMA-Projektportfolio, damit auch in diesem Fall eine Mehrfachkompensation erfolgt.
Weitere Information finden Sie unter "Projekte/Aktuelle Projekte".


Anzahl der Projekte:                            2     (2009-2012)
Gesamtgröße (ha):                         198
angepflanzte Bäume:             198.000     (äquivalent)
CO2-Absorption in t pro Jahr:    1.979    (äquivalent)
Die Projektflächen via Google Maps
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    Lettland
Teilfläche in Lettland nach Einbringung der Pflänzlinge   Etablierung von bewirtschafteten Waldbeständen mit überwiegend heimischen Baumarten (Fichte, Birke, Kiefer, Hybrid-Aspe) in der Gemeinde Feimanu, Provinz Rezekne

Anzahl der Projekte:                            3     (2009-2012)
Gesamtgröße (ha):                           103
angepflanzte Bäume:             260.000
CO2-Absorption in t pro Jahr:       931
Die Projektflächen via Google Maps
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    Slowakei
Aufforstung oberhalb der Stadt Banská Stiavnica, 1997, Foto 2010

... bei der Aufforstung oberhalb von Banská Stiavnica, 1997

Im Hintergrund ein Teil der Aufforstungsfläche von 1997, Foto aus 2010
Google-Maps
  Es wurden Projekte zur Rettung und Wiederherstellung von durch Sturm oder Feuer zerstörten Wäldern sowie zur Eindämmung der Erosion im Gebiet der Stiavnica Berge /Hohe Tatra finanziert. Darüber hinaus wurde die Anlage eines Memorial Forests unterstützt, gewidmet Dr. Milan Kapusta und seinem Einsatz für die Umwelt.













Anzahl der Projekte:                            3     (1996-1998)
Gesamtgröße (ha):                           34
angepflanzte Bäume:             118.000
CO2-Absorption in t pro Jahr:       280


 
    Ukraine
Projekt Kryvyi Rih; Anpflanzung auf und neben dem Abraum
Google-Maps
  Rekultivierung von Abraumhalden und von durch Bergbau devastierten Gebieten, u.a. bei Krevey Rig. Zur Eindämmung der Erosion wurden flussbeglei­tende Baumgürtel in verschiedenen Regionen wiederher-gestellt. Die Projektmaßnahmen tragen nicht nur zur Kohlenstoff-bindung, sondern auch zur Sicherung des Lebensraumes für einheimische Tier- und Pflanzenarten bei. Das Projekt wird durch Biologen des National Ecological Centers of Ukraine begleitet.

Anzahl der Projekte:                            2     (1992-1995)
Gesamtgröße (ha):                           27
angepflanzte Bäume:               72.000
CO2-Absorption in t pro Jahr:       300


 
    Polen
bei der Pflanzaktion 2010   Die Aufforstung im Jahr 2010 in der polnischen Provinz Mazury wurde in Kooperation mit einem ortsansässigen Landeigentümer durchgeführt. Es entsteht ein nachhaltig bewirtschafteter Mischwald.

Anzahl der Projekte:                            2     (1993;2010)
Gesamtgröße (ha):                           17
angepflanzte Bäume:               51.600
CO2-Absorption in t pro Jahr:       161
Die Projektfläche via Google Maps
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    Ungarn
gepflanzt 1992, Aufnahme aus 2007

gepflanzt 1992, Aufnahme aus 2007
  Aufforstung ehemals landwirtschaftlicher Flächen im Balaton-Oberland. Das Landschaftsbild einer ausgeräumten, durch intensive landwirtschaftliche Nutzung geprägten Region wurde verbessert und eine ökologische Brücke zu weiteren Wäldern geschaffen.


Anzahl der Projekte:                            1     (1992)
Gesamtgröße (ha):                           12
angepflanzte Bäume:               35.000
CO2-Absorption in t pro Jahr:       100
Die Projektfläche via Google Maps
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NORDAMERIKA
    
USA/Florida
Pflanzung aus 1992 am Blackwater Forest, Foto aus 1995
Google-Maps

  Wiederherstellung heimischer Longleaf-Kiefern-Wälder (Pinus palustris) in Florida im Blackwater State Forest und im Withlacoochee State Forest. Durch die Bewahrung des Ökosystems wird ein Beitrag zum Schutz dieser Kiefernart geleistet, die zuneh­mend von der kommerziell attraktiveren Loblolly-Kiefer ver­drängt wird. Darüber hinaus tragen diese Projekte zur Erhöhung der biologischen Diversität und der Verbesserung des Lebens­raumes vieler Tier- und Pflanzenarten bei. Die Betreuung der Projekte liegt in der Obhut der staatlichen Forstverwal­tung.

Anzahl der Projekte:                            3     (1992-2004)
Gesamtgröße (ha):                         192
angepflanzte Bäume:             349.000
CO2-Absorption in t pro Jahr:    1.800
ausgewählte Projektflächen


 
    USA/Arkansas
am Blue Mountain Lake, Arkansas; Nachpflanzung in einer Aufforstung von 2002 in 2007
Google-Maps
  Das zweite Projekt in den USA liegt im Osten des Staates Arkansas, wo im Umfeld des Blue Mountain Lake mit nativen Baumarten wie z.B. Willow Oak (Quercus phellos) oder Water Oak (Quercus nigra) aufgeforstet wurden. Die Fläche dient ausschließlich dem Natur­schutz .

Anzahl der Projekte:                            1     (2001-2002)
Gesamtgröße (ha):                           30
angepflanzte Bäume:               30.200
CO2-Absorption in t pro Jahr:       320
ausgewählte Projektflächen


 
MITTELAMERIKA
     
Mexiko
Projekt Mexiko 2008, Pflanzvorbereitungen in einer der Baumschulen

Monarchfalter


  Wiederaufforstung im Rahmen des La Cruz Habitat Schutz-Projektes im südlichen Zentral-Mexiko - u.a. zur Erhaltung des bedrohten winterlichen Lebensraums des wunderbaren Monarchfalters.

Sehr lesenswerte Informationen zum Monarchfalter sind auf folgender Internetseite zu finden sich unter www.geo.de

vgl. auch Projektbeschreibung Mexiko 2008


Anzahl der Projekte:                            2     (2008-2009)
Gesamtgröße (ha):                           42
angepflanzte Bäume:               70.000
CO2-Absorption in t pro Jahr:       619
ausgewählte Projektflächen


 
    Nicaragua
Baumschule der Gemeinde

Pflanzarbeit der Dorfbewohner

Wuchserfolg nach nur 7 Monaten

Plan Vivo Zertifikat
Plan Vivo Zertifikat
(ex ante)
  Dieses Projekt zeichnet sich durch vielfältige soziale und ökologische Effekte aus. Neben Aufforstungen mit Nutzholzbäumen werden auch Obstbäume gepflanzt. Durch diese Maßnahmen fällt es leichter, der lokalen Bevölkerung die Versorgungsfunktion des Waldes nahe zu bringen. Die nötigen Durchforstungsmaßnahmen werden durch das Projekt angeleitet und finanziert. Jeder Bauer erhält solange Jahreszahlungen (gekoppelt an die Überlebensrate der Bäume), bis der Wald selber Gewinne abwirft. Dadurch wird die Erfolgsquote gesteigert und die Einkommenssituation der Bauern verbessert. Neben den eigentlichen Aufforstungen wird der Erhalt des verbliebenen Waldes durch die Anschaffung von Holzöfen unterstützt, die nur einen Bruchteil der vormals nötigen Holzmasse erfordern.
Kontrolle und Validierung des Projektes durch die Plan Vivo Foundation.
Weitere Information finden Sie unter "Projekte/Aktuelle Projekte".



4-Minuten-Video zum Projekt

Plan Vivo* Certificate
* Plan Vivo-Zertifikate bestätigen Qualitätsaussagen und dass die entsprechende CO2-Absorption in den kommenden Jahren zu erwarten ist.

bisher stillgelegte Plan Vivo Certificate registriert bei MARKIT



Anzahl der Projekte:                             6     (2009-2012)
Gesamtgröße (ha):                            314
angepflanzte Bäume:                 432.000
CO2-Absorption in t pro Jahr:         1.773
Die Projektflächen via Google Maps
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SÜDAMERIKA
   
Argentinien
Hinweisschild vor der Projektfläche La Rosario, Chubut, 1997


Projekt Cholila, Chubut, aufgeforstet 1997 mit pinus ponderosa, Foto aus 2001


gleiche Fläche wie vorheriges Bild, Foto aus 2006 anlässlich PRIMAKLIMA-Inspektion

gleiche Fläche wie vorheriges Bild, Foto 06/2009

auf 10 ha in Pehuenia bei Aluminé, Provinz Neuquén, Anpflanzung von Araukarien, 1997; auf der Fläche stehen noch Restbestände älterer Araukarien


Aufforstung mit Lenga (Scheinbuche) am La Guacho, Chubut, von 2003, Foto aus 2006 anlässlich PRIMAKLIMA-Inspektion


Aufforstung aus 2003 zur Wiederherstellung einer degradierten Mischwaldfläche im Forstreservat Lago Epuyen, Chubut, Foto aus 2006 anlässlich PRIMAKLIMA-Inspektion


Projekt La Hoya, Chubut; Aufforstungsfläche von 1998, Foto aus 06/2009
  In Patagonien, Provinzen Chubut und Neuquen, wurden und werden etliche Aufforstungs- und Rehabilitationsmaßnahmen umgesetzt, um an den Standorten eine - in langfristiger Sicht - angemessene Bewaldung mit möglichst heimischen Baumarten wieder herzustellen. Eines der Projekte leistet einen Beitrag zur Erhaltung der selten gewordenen Araukarie, einer der ältesten Baumfamilien der Welt (s. links, 4. Foto von oben). Fossile Funde verwandter Arten der heutigen Araukarien sind bis zu 150 Millionen Jahre alt.

Als Folge der starken Waldvernichtung überwiegend Ende des 19. Jahrhunderts zu Gunsten extensiver Weidenutzung sind die meisten Projektflächen stark degradiert. Wo erforderlich geschieht die Aufforstung mit Gelbkiefer (pinus ponderosa), einer Pionierbaumart, die hilft, die degradierten Böden wieder für heimische Baumarten aufzubereiten. Die Wurzeln der 1 Jahre alten und ca. 15 cm hohen Setzlinge wachsen zunächst einmal stark in die Tiefe des Erdreichs, bevor dann ein relativ schnelles Höhenwachstum der Pflanzen beginnt; deshalb sehen die Aufforstungen in den ersten Jahren eher unscheinbar aus.

In der Provinz Salta wird ein Naturreservat vor weiterer Degradierung geschützt und in Teilen wiederaufgeforstet. Es werden ausschließlich einheimische Baumarten verwendet. Auch die Förderung von natürlicher Verjüngung spielt bei dem Renaturierungskonzept eine wichtige Rolle.
Die Aufforstungen und Renaturierungsmaßnahmen werden auf dem Gelände eines Naturreservats durchgeführt, das sich im Besitz des 'Club Amigos de la Montaña' befindet. Das Naturreservat ist rund 26 km von der Hauptstadt Salta der Provinz Salta entfernt und liegt an den Ufern eines Stausees in der vorandinen Kordilleren. Auf einer Fläche von rund 50 ha werden jährlich 635 t CO2 gebunden.








Wissenschaftliches Gutachten
(aus dem Jahr 2010)
zu einigen argentinischen Projektflächen
aus den Jahren 2002 und 2007/2008







Anzahl der Projekte:                         36     (1997-2012)
Gesamtgröße (ha):                         1.390
angepflanzte Bäume:             1.326.000
CO2-Absorption in t pro Jahr:    10.300
Die Projektflächen via Google Maps
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Ecuador
Hoch-Anden, mit seltenen Primärwald-Restflächen
Google-Maps

Baumschule im Projektgebiet

Kiefern-Pflanzung von 1999, Foto von 2005

  Aufforstung kahlgeschlagener Berghänge und Hochfläche und Anreicherung devastierter Wälder in den Anden zur Eindämmung der Erosion und zum Trinkwasserschutz. Um das Schutzgebiet Pasochoa Wildlife Refuge wurde eine Pufferzone entwickelt. Die lokal ansässige Bevölkerung unterstützte die Umsetzung des Projekts. Außerdem wurden degradierte, unfruchtbare Flächen in der Amazonasregion, Provinz Pastaza mit einheimischen Baumarten wie Laurel (Cordia alliodora) oder Pachaco (Schizolobium parahybum) aufgeforstet.







Anzahl der Projekte:                            3     (1992-2005)
Gesamtgröße (ha):                         215
angepflanzte Bäume:             203.000
CO2-Absorption in t pro Jahr:    1.690


 
AFRIKA
   
Demokratische Republik Kongo
Aufforstung in 1996, Aufnahme von 1997(!)


(A) Die Aufforstung einer Fläche in der Grassavanne um Musango mit geeigneten Baumarten trägt zur Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit bei; außerdem soll der neue Wald die spätere Brennholzversorgung der Bevölkerung sichern. Die Einbeziehung der Bevölkerung soll einen sorgsamen und nachhaltigen Umgang mit dem Wald befördern. PrimaKlima konnte hier zusammen mit der Erzdiözese Kikwit 12 ha aufforsten, auf denen jährlich rund 180 t CO2 eingebunden werden.


Aufnahme 2005, Region Burhinyi, entwaldete, erosionsgefährdete Hänge


erhaltener Restwald in der Region Burhinyi; im Hintergrund entwaldete Hänge

Aufnahme 2004, der Anfang in einer Baumschule: Baumsamen wird eingesät

2004, Baumschule, einige Wochen später

2004, vor Ort am Hang eingesetzte Pflänzlinge

2004, bepflanzter Hang im Ganzen

Foto aus 2005; der Biologe Innocent Balagezi, Projektleiter vor Ort, auf einer 2004 bepflanzten Fläche

Das Projekt lebt durch die Beteiligung der Bevölkerung; Verteilung von Pflänzlingen an Dorfkinder am Tag des Baumes

in 2004(!) an einer Schule gepflanzte Bäume, Foto aus 2007

Agroforestry-Fläche, aufgeforstet 2004, Foto aus 2007

2004 bepflanzte Partie, Foto aus 2007
(B) Im Kongo liegt das zweitgrößte tropische Waldgebiet der Erde. Zugleich gibt es dort Regionen, insbesondere in den Kivuprovinzen im Osten, die infolge einer Übernutzung der Holzvorräte als "extremes Holzmangelgebiet" eingestuft werden.
PrimaKlima bemüht sich seit 2004 gemeinsam mit Partnerorganisationen, dort durch Aufforstungsprojekte eine schwerwiegende Folge der Entwaldung einzudämmen: die Erosion von inzwischen kahlen Berghängen. In den Regionen Burhinyi und Luhwinja, südwestlich von Bukavu, wurden schon fast 2 Mio. Bäume unter aktiver Beteiligung der Bevölkerung angepflanzt. Das Ziel der Partnerorganisationen ist die Aufforstung von 20 qkm.
In 2008/2009 unterstützte PrimaKlima in Zusammenarbeit mit der Organisation Lernen-Helfen-Leben e.V. (LHL), Vechta, darüber hinaus eine Maßnahme mit der Überschrift "100.000-Bäume-Projekt". In Burhinyi, Luhwinja, Kaziba (im Westen der Provinz Kivu), in Katana, am Rande des Kahuzie-Biega-Nationalparks und auf der Insel Idjwi im Kivusee werden in lokalen Baumschulen Pflänzlinge gezüchtet und dann unter maßgeblicher Beteiligung der Bevölkerung angepflanzt. Bei dem Projekt verbinden sich in eindrucksvoller Weise Bemühungen um globalen Klimaschutz einerseits sowie örtliche ökologische Sanierung und Hilfsmaßnahmen für die lokale Bevölkerung andererseits.
Zusätzliche Aktivitäten von LHL sind darauf gerichtet, die neuen Waldflächen vor erneuter Übernutzung zu schützen: es werden in den Dörfern holzsparende neuartige Öfen eingeführt, und die Bevölkerung, der eigentliche Träger des Projektes, wird hinsichtlich nachhaltiger Waldnutzung/Waldschonung geschult.











Aufforstung u. a. gegen Bodenerosion

















weitere Fotos zum Projekt Kongo 03
















Abschlussbericht zum Projekt Burhinyi 2004-2007






Monitoringbericht 2010

Fotos 2010


Anzahl der Projekte (A + B):               8     (2004-2012)
Gesamtgröße (ha):                      544
angepflanzte Bäume:          797.000
CO2-Absorption in t pro Jahr:    6.600
Die Projektflächen via Google Maps
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    Madagaskar
Projekt Maromiza, Pflanzaktion in 2005
Google-Maps

Projekt Maromiza, Ergänzungspflanzung in 2008

Baumsetzlinge


Beitrag zur Wiederherstellung des Drachenbaumregenwaldes Maromiza bei Andasibe, ursprünglich zusammen mit der deutschen Stiftung Natur- und Artenschutz in den Tropen (NAT), jetzt betreut von der madagasischen Organisation Mintsinjo/GERP. Das Projekt soll die Vielfalt einer einzigartigen artenreichen Regenwaldregion wiederherstellen und gleichzeitig Arbeitsplätze für die Bevölkerung schaffen. Die Fläche wurde unter Mithilfe der Dorfbewohner mit über 50 verschiedenen einheimischen Arten aufgeforstet.

Eine in 2007 durchgeführte Überprüfung des Projekterfolges brachte erhebliche Mängel der Projektausführung zu Tage. Unter der Regie von GERP wurden die Mängel in 2008 und zu Beginn 2009 behoben, so dass nun doch ein langfristiger Erfolg des Projektes erwartet werden kann. Siehe dazu Zwischenbericht 2008 und Abschlussbericht 2009 von GERP.





Anzahl der Projekte:                            1     (2005-2006, Ergänzung 2008)
Gesamtgröße (ha):                           24
angepflanzte Bäume:               40.300
CO2-Absorption in t pro Jahr:       2
Die Projektfläche via Google Maps
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Namibia
Foto von Juni 2007 von der nach Totalausfall erneut aufgeforsteten Fläche
Google-Maps
  Kooperationsprojekt mit Trees for the World. In der Umgebung von Ondangwa (750 km nördlich von Windhoek) wurde eine Fläche von 7 Hektar mit heimischen Baumarten wie z.B. Marula (Sclero­caria birrea), Kameldorn (Acacia erioloba) oder Wilder Feige (Ficus sycomorus) bepflanzt. Die Bevölkerung war an den Pflanzaktionen beteiligt.

Nach Totalausfall wurde die Fläche erneut ausgeforstet.

Anzahl der Projekte:                            1     (2002)
Gesamtgröße (ha):                             7
angepflanzte Bäume:                 2.800
CO2-Absorption in t pro Jahr:         42


 
    Uganda
im Aufforstungsbereich im Mount Elgon National Park, Uganda

ein Blick in die Pflanzung im Dez. 2005

Blick über die neuen Bäume
  Wiederherstellung degradierter und ausgebeuteter Natur­wälder durch die Anpflanzung nativer Baumarten wie z.B. Ioliondo (Olea welwitschii) und dem Afrikanischen Stinkholz (Prunus africana) im Bereich des Mount Elgon. Die Förderung der Forstwirtschaft verbes­sert die wirtschaftliche Situation der Bevölkerung. Ein einzig­artiger Naturraum wird als Lebensraum vieler Tier- und Pflan­zenarten bewahrt.












Anzahl der Projekte:                            1     (1997)
Gesamtgröße (ha):                           50
angepflanzte Bäume:               20.000
CO2-Absorption in t pro Jahr:       735
Die Projektfläche via Google Maps
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    Südafrika
Degradierte Projektfläche

intakte Spekboomfläche

Blühender Spekboom
  In dem Projekt wird degradierte afrikanische Buschvegetation renaturiert. Dies geschieht durch Pflanzungen von Speckbaum (oder Spekboom). Der Direktor der Umsetzungsorganisation, Herr Dr. Anthony Mills, beschäftigt sich seit Jahren an der Universität Stellenbosch mit der Forschung über Renaturierung von Speckbaumdickicht und der damit verbundenen CO2 Speicherung. Von der Wiederherstellung der degradierten Flächen profitiert nicht nur die Atmosphäre, sondern in besonderem Maße auch die lokale Bevölkerung und die Pflanzen- und Tierwelt der Region.

Weitere Information finden Sie unter "Projekte/Aktuelle Projekte".


Anzahl der Projekte:                              4     (1994; 2009-2012)
Gesamtgröße (ha):                           289     
angepflanzte Bäume:                229.000   
(es wurden 2.500 Sukkulenten-Stecklinge pro ha gepflanzt; Baumzahl aufgrund äquivalenter Umrechnung in Baumeinheiten)
CO2-Absorption in t pro Jahr:       2.300
Die Projektfläche via Google Maps
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ASIEN
    
Malaysia
Borneo; erfolgreiche Anreicherungspflanzung

Projekt (B): Aufmaß des Holzzuwachses im Rahmen des Monitoring

SGS-Zertifikat
SGS-Zertifikat
(ex post)
  (A) Aufforstungen in der Supu Forest Reserve in Sabah auf Borneo im Rahmen der Kinbatangan Wetland Restoration Initiative - u.a. zur Erhaltung des Lebensraumes von 10 Primatenarten (incl. Orang Utan) und anderen Tier- und Pflanzenarten.
Projektbeschreibung Malaysia (A) 2008, erweitert in 2009

(B) Anreicherungsanpflanzung (nach Degradierung in den letzten Jahrzehnten) in der Yayasan Sabah Sustainable Forest Management Area in Sabah auf Borneo/Malaysia zur Wiederherstellung von intakten Waldflächen als Pufferzone vor tropischem Regenwald.
Projektbeschreibung Malaysia (B) 2009

(C) PrimaKlima hat Zertifikate aus schon in früheren Jahren im Projektgebiet (B) ausgeführten Wald-Rehabilitierungsmaßnahmen gekauft (25.000 t CO2 / Verified Emission Reductions Units, VERs). Die VERs bestätigen bereits erfolgte Kohlenstoffeinbindungen auf den entsprechenden Projektflächen. Der Erlös des Zertifikateverkaufs ermöglicht weitere Projektmaßnahmen.
Werden VERs PrimaKlima-Geldgebern zugeordnet und anschließend stillgelegt (vgl. Face the Future-CO2-Zertifikate-Register), erfolgt außerdem zu Gunsten des betreffenden CO2-Emittenten eine zusätzliche Zuordnung von Kompensationsleistungen neuer Aufforstungen aus dem aktuellen PRIMAKLIMA-Projektportfolio, damit auch in diesem Fall eine Mehrfachkompensation erfolgt.
Weitere Information finden Sie unter "Projekte/Aktuelle Projekte".


Anzahl der Projekte (A - C):                  4     (2008-2009)
Gesamtgröße (ha):                           72
angepflanzte Bäume:                  46.000
CO2-Absorption in t pro Jahr:       505
Die Projektflächen via Google Maps
Tipp: Zunächst Google Maps-Ansicht auf gewünschte Vergrößerung
          zoomen, erst dann Flächen auswählen


 
   
Vietnam
im Projektterrain, Foto Mai 2011

im Projektterrain, Foto Mai 2011

im Projektterrain, Foto Mai 2011
Google-Maps
  Kooperationsprojekt mit OroVerde, Stiftung zur Rettung der Tropenwälder: Aufforstungen im Schutzgebiet Ky Anh in der Nähe der Gemeinde Ky Thuong. Es wurden 40 ha mit Obstbäumen und einheimischen Baumarten bepflanzt. Durch die Maßnahme in der Pufferzone zum Regenwald konnte die ökonomische Situation der lokalen Bevölkerung verbessert und so die zerstörerische Übernutzung des Waldes vermindert werden. Zum Projekt gehörte auch ein Umweltbildungsprogramm.

Anzahl der Projekte:                            1     (1994-1996)
Gesamtgröße (ha):                           40
angepflanzte Bäume:             120.000
CO2-Absorption in t pro Jahr:       600


 
    Indien
Teakanpflanzung am buddhistischen Kloster Ladakh, 1995
Google-Maps

Teakanpflanzung am buddhistischen Kloster Ladakh, 1995

Teakanpflanzung am buddhistischen Kloster Ladakh, 1995
  Das Projekt ist auf dem Gelände eines buddhistischen Klosters in Dehra Dun, Nordindien, entstanden. Die auf einer Fläche von 4 ha realisierten Waldmaßnahmen binden jährlich 20 t CO2. Das Projekt ist ein Anreiz zur Nachahmung für benachbarte Klöster und Gemeinden. Es reduziert die Erosion und beugt einer weiteren Verödung des Bodens vor.










Anzahl der Projekte:                            1     (1995)
Gesamtgröße (ha):                             4
angepflanzte Bäume:                 7.000
CO2-Absorption in t pro Jahr:         20


 

Allgemeine Anmerkung: Die angegebenen CO2-Absorptionswerte sind forstfachliche Schätzwerte (Jahreswerte als linearer Durchschnitt einer Wachstumszeit von i.d.R. 50 Jahren), die aufgrund wissenschaftlicher Erkenntnisse und den Angaben über die waldbaulichen Verhältnisse in den jeweiligen Projektgebieten errechnet wurden.

Die Projektauswahl basiert auf einem standardisierten Verfahren. Der potenzielle Projektpartner akzeptiert zunächst den PrimaKlima-Kriterienkatalog für die Umsetzung von Waldprojekten. Dieser Kriterienkatalog basiert auf den Grundsätzen für nachhaltige Waldbewirtschaftung des Forest Stewardship Council (FSC) und wurde um Anforderungen ergänzt, die aus biotischen Kohlenstoffprojekten resultieren.

Ein auf diese Kriterien abgestimmter Fragenkatalog wird durch den Partner beantwortet und als Projektvorschlag bei PrimaKlima eingereicht. Der Abgleich zwischen dem Vorschlag und den Kriterien ermöglicht es, Projekte gegeneinander abzuwägen und vielversprechende Vorschläge zu identifizieren. Für jedes der realisierten Einzelprojekte liegt ein detailliertes Projektprofil vor.

Stand: Juni 2013